NOZ: Sichergestellte Kryptowährungen füllen Niedersachsens Landeskasse

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Sichergestellte Kryptowährungen füllen
Niedersachsens Landeskasse

Seit 2010 Einnahmen von gut 410.000 Euro – Drei
Staatsanwaltschaften übernehmen in Niedersachsen die Verwertung

Osnabrück. Niedersachsen hat Hunderttausende Euro durch den Erlös
von sichergestellten Kryptowährungen eingenommen. Seit 2010 seien
durch den Verkauf von Digitalwährungen wie Bitcoin oder Bitcoin Cash
413.146,34 Euro in die Landeskasse geflossen, teilte das
niedersächsische Justizministerium auf Anfrage der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“ mit. Im Jahr 2018 lag der Ertrag bei bislang 450 Euro.

Der Rekord für den größten Fund in Niedersachsen in einem einzigen
Datenbestand liege bei 163,93936958 Bitcoin, 164,6287295 Bitcoin Cash
und 164,6325263 Bitcoin Gold, so ein Sprecher des Ministeriums. Zu
welchem Zeitpunkt diese Werte in Euro umgewandelt worden sind, ist
nicht bekannt. Ohne Gebühren und zu Kursen von Anfang Oktober 2018
hätte der Fund rund eine Million Euro eingebracht. Das lässt darauf
schließen, dass der Rekordfund vor den Kurshöhenflügen Ende 2017
verkauft worden ist. Zu dieser Zeit wären sogar rund drei Millionen
Euro in die Landeskasse geflossen.

Drei Staatsanwaltschaften übernehmen in Niedersachsen die
Verwertung von Kryptowährungen: Göttingen, Verden und seit Ende 2017
Osnabrück. Die Osnabrücker Behörde hat rund 90.000 Euro zu den
Gesamteinnahmen beigesteuert.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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