NOZ: Weniger Sonntagsarbeit in Niedersachsen

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Weniger Sonntagsarbeit in Niedersachsen

Auch Zahl der Überstunden im ersten Quartal gesunken – DGB sieht
keinen Trend

Osnabrück. Im vergangenen Jahr haben Arbeitnehmer in Niedersachsen
deutlich weniger sonntags gearbeitet als noch im Jahr zuvor:
Insgesamt 2895 Genehmigungen hat die zuständige staatlichen
Gewerbeaufsicht Niedersachsen 2018 erteilt, wie das Sozialministerium
auf Anfrage der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ mitgeteilt hat. Im Jahr
zuvor waren es noch 3462.

Ein Rückgang der Mehrarbeit zeichnet sich in diesem Jahr
bundesweit auch mit Blick auf die Zahl der bezahlten und unbezahlten
Überstunden ab. Sie sind laut Institut für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) im ersten Quartal um jeweils 0,4 Stunden
gesunken.

Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ist das noch kein Grund
zum Jubeln. „Der Rückgang der Überstunden im ersten Quartal 2019 ist
erfreulich, aber letztlich nur minimal und noch lange kein Trend. Die
Zahl der unbezahlten Überstunden schwankt, bewegt sich aber in den
letzten zehn Jahren immer um die Marke von einer Milliarde“, so
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach gegenüber der „NOZ“.

In 2018 hätten die Beschäftigten mit 1,075 Milliarden deutlich
mehr unbezahlte Überstunden geleistet als in den fünf Jahren zuvor.
„Die hohe Zahl der unbezahlten und auch bezahlten Überstunden von
insgesamt rund zwei Milliarden pro Jahr ist kein einmaliger oder
vorübergehender Spitzenwert, sondern ein anhaltendes Hochplateau.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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