Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Parteitag der Piraten

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Mit flotter Penetranz und unbekümmertem
Dilettantismus pochen die Piraten auf Transparenz in der Politik.
Offenheit statt Hinterzimmerkungelei, wirkliche Gewissensfreiheit
statt verordnetem Fraktionszwang. Die Piraten wären, sollten sie es
wirklich ins Parlament schaffen, eine große Herausforderung für die
etablierten Parteien. Diverse Enttäuschungen, weil der hehre
Piraten-Anspruch in der rauen politischen Wirklichkeit nicht immer
eingehalten werden kann, inklusive. Zumindest haben die Piraten in
der jüngeren Vergangenheit den anderen Parteien gehörig Feuer unter
dem Frack gemacht. Sie haben die Freiheit im weltweiten Netz,
Datenschutz, Urheberrechte, digitale Basisdemokratie auf die Agenda
gesetzt. Sie haben die politische Konkurrenz zum Reagieren gezwungen.
Inzwischen geben sich alle irgendwie piratenmäßig Internet-affin. Das
bleibt, auch wenn das Piratenprojekt im Herbst doch Schiffbruch
erleiden sollte.

Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de

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