PageGroup Diversity Management Studie 2018 / Diversity Management: Schon viel erreicht, aber noch viel zu tun (FOTO)

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Pflicht statt Kür: Wirtschaftliche, politische und
gesellschaftliche Trends sorgen dafür, dass Diversity Management für
Unternehmen heute nötiger denn je ist. Wie die jetzt veröffentlichte,
zweite Auflage der PageGroup Diversity Management Studie zeigt, haben
deutsche Unternehmen die Bedeutung von Vielfalt mehrheitlich erkannt:
So schätzen über 90 Prozent der Befragten Diversity Management für
den globalen Erfolg ihres Unternehmens als wichtig ein. Zugleich
offenbart die Studie, dass bei der Ausgestaltung des Themas durch
konkrete Methoden und Maßnahmen noch Luft nach oben ist. An der
Studie nahmen in Deutschland 139 für das Thema (mit)verantwortliche
Personen teil.

Bereits die erste Auflage der PageGroup Diversity Management
Studie von 2015 zeigte, dass die Förderung von Vielfalt in
Unternehmen mehr als ein kurzfristiger Hype ist. Bei der Neuauflage
fast vier Jahre später wird klar, dass Diversity sich als wichtiger
Bestandteil in deutschen Unternehmen jeder Größe etabliert hat. Dies
zeigt unter anderem die organisatorische Aufhängung des Themas: So
ist Diversity Management in 68,7 Prozent der Fälle in der
Personalabteilung angegliedert, bei 22,4 Prozent ist es sogar auf der
obersten Management-Ebene angesiedelt. Auch die Beschäftigung mit dem
Thema Vielfalt nahm deutlich zu: Während sich 2015 noch weniger als
die Hälfte der Umfrageteilnehmer (44,9 %) überhaupt damit
auseinandergesetzt hatte, waren es jetzt 63,3 Prozent der befragten
Unternehmen.

Diversity Management zeigt Wirkung

Als eines der wichtigsten Ziele in Zeiten des Fachkräftemangels
gilt, für potenzielle Bewerber attraktiv zu werden. Mindestens
genauso wichtig wie neue Mitarbeiter zu gewinnen, ist es, bestehende
Mitarbeiter zu halten. Die Studie der PageGroup belegt, dass diese
Ziele mit Hilfe von Diversity Management-Maßnahmen erreicht werden
können: 59,7 Prozent der Befragten haben durch entsprechende
Initiativen eine verbesserte Zusammenarbeit in Teams festgestellt.
43,5 Prozent ist es gelungen, ihre Mitarbeiter stärker an sich zu
binden. Auch die grundsätzliche Zufriedenheit der Mitarbeiter hat
sich bei über 41,9 Prozent der befragten Unternehmen verbessert.
Außerdem geben 69,4 Prozent aller Befragten an, bei der Werbung neuer
Mitarbeiter und der Positionierung als Arbeitgebermarke bereits einen
Mehrwert durch Diversity Management zu sehen.

Darüber hinaus ergeben sich weitere positive Nebeneffekte. Dazu
gehören die Veränderung der Unternehmenskultur (54,8 %), ein
spannenderes Arbeitsumfeld für Mitarbeiter (43,5 %) und – damit
einhergehend – eine höhere Innovationskraft sowie die Entwicklung
innovativer Lösungen und Produkte (jeweils 21 %).

Diversity Management ist mehr als Gender-Fragen

Trotz dieser Erfolge ist das Potenzial des Themas bei weitem noch
nicht ausgeschöpft. Die befragten Unternehmen sind deshalb darum
bemüht, weitere Rahmenbedingungen zur Förderung von Vielfalt zu
schaffen. 39,1 Prozent setzen genderspezifische Förderungsmaßnahmen
um. Fast die Hälfte der Unternehmen (48,4 %) fördert die
altersgerechte Verteilung und Umsetzung von Aufgaben und bietet
körperlich eingeschränkten Mitarbeitern entsprechende Unterstützung.
Fast ein Drittel (31,3 %) fördert Akzeptanz und Toleranz gegenüber
sexueller Identität und Orientierung – zum Beispiel durch
Sensibilisierungskurse oder der Ernennung einer konkreten
Vertrauensperson. Über die Hälfte (51,6 %) der befragten Unternehmen
berücksichtigt auch die familiäre Situation. Sie setzen
beispielsweise familienfreundliche Initiativen um und fördern
Alleinerziehende.

Diversity ist mehr als ein buntes Team

Diversity Management findet seinen Weg von Chefetagen und
HR-Abteilungen in die verschiedenen Bereiche der Unternehmen. Die
nächsten Schritte müssen jedoch folgen, denn Diversity endet nicht
mit der Zusammenstellung diverser Teams. Nach der Einstellung neuer
Mitarbeiter ist der nächste Schritt deren Integration. „Eine Person
mit einem anderen Glauben oder einer anderen Herkunft in ein
ansonsten homogenes Team zu holen, reicht nicht aus, um frische Ideen
zu generieren. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen
unterstützt und ermutigt werden, ihre unterschiedlichen Sichtweisen
und Ideen auch einzubringen. Für die Unternehmensleitung gilt es,
eine offene Kultur aktiv zu fördern“, erläutert Goran Baric,
Geschäftsführer der PageGroup Deutschland. „Letztendlich geht es
darum, unterschiedliche Denkweisen und Persönlichkeitsstrukturen
zusammenzubringen. In der Diskussion um Alter, Geschlecht und Co.
wird das leider hin und wieder vergessen.“

Über die Umfrage:

Die Umfrage der PageGroup wurde im September 2018 durchgeführt.
Sie richtete sich an Mitarbeiter in Unternehmen, die
(mit)verantwortlich für das Thema Diversity Management sind. Der
Report unterscheidet in der Auswertung zwischen aktiven Unternehmen,
die sich in den letzten zwei Jahren bereits mit dem Thema Diversity
Management beschäftigt haben, und Unternehmen, die dies in der nahen
Zukunft planen. Zur dritten Gruppe zählen Unternehmen, für die
Diversity Management bisher keine Rolle gespielt hat und zukünftig
auch nicht spielen wird. Berücksichtigt wurden Unternehmen
verschiedener Größenordnungen und Branchen. Größtenteils kommen die
Teilnehmer aus der Industrie- und Dienstleistungsbranche. Die
Befragung wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Anfang 2015
wurde sie erstmals veröffentlicht. An der Studie, die in Form einer
Online-Befragung durchgeführt wurde, haben in Deutschland Mitarbeiter
aus 139 Unternehmen jeder Größe teilgenommen.

Weitere Ergebnisse der Diversity Management Studie finden Sie
hier: https://www.michaelpage.de/über-uns/diversity

Zur PageGroup Deutschland

Die PageGroup ist eine weltweit agierende Personalberatungsgruppe
mit 140 Büros in 36 Ländern und mehr als 7.000 Mitarbeitern weltweit.
Im Jahr 1976 in London gegründet, ist die PageGroup plc. an der
Londoner Börse gelistet. Die Dachmarke PageGroup umfasst die Marken
Page Executive, Michael Page, Page Personnel sowie Page Outsourcing
und vermittelt Fach- und Führungskräfte in Festanstellung, im Rahmen
der qualifizierten Zeitarbeit und für Interim-Projekte. In
Deutschland ist die PageGroup mit allen Marken vertreten und agiert
aus sieben Standorten: Düsseldorf (Zentrale), Frankfurt, Köln,
Stuttgart, München, Hamburg und Berlin.

Pressekontakt:
Klenk & Hoursch
Nathalie Müller
Prinzregentenstraße 64
81675 München
Telefon +49 89 4702771-22
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