phoenix Unter den Linden spezial: Grüne Spitzenkandidatin Göring-Eckardt ist überzeugt, dass AfD andere Parteien bei der Flüchtlingspolitik „vor sich hertreibt“

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Die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen,
Katrin Göring-Eckardt, hat anderen Parteien vorgeworfen, gerade bei
der Flüchtlingspolitik der Argumentation der AfD zu folgen. „Ich
glaube, wir erleben, dass sie andere Parteien vor sich hertreibt. Für
uns bestreite ich das, denn wir leben Willkommenskultur. Was wir aber
bei der großen Koalition erleben, ist Abschottung“, äußerte sich
Göring-Eckardt im Fernsehsender phoenix. Die Äußerungen von
Spitzenpolitikern anderer Parteien in den vergangenen Wochen seien
bezeichnend.

„Die AfD freut sich immer dann, wenn andere Parteien nach rechts
rücken“, so die grüne Spitzenkandidatin. Die Aussetzung des
Familiennachzuges bezeichnete Göring-Eckardt als „gravierendes
Integrationshemmnis“. Menschen benötigten für eine gelingende
Integration ihre Familie. Europa müsse sich darauf vorbereiten, dass
der Flüchtlingsstrom nicht abnehme. „So etwas wie 2015 darf uns nicht
mehr passieren. Wir brauchen Strukturen, die darauf vorbereitet sind,
dass in bestimmten Situationen wieder mehr Menschen kommen. Und das
wird auch wieder so sein“, so die Grünen-Politikerin. Nötig sei
allerdings eine Registrierung aller Neuankömmlinge an den
Außengrenzen der EU.

Kritik an Kanzlerin Angela Merkel übte Göring-Eckardt im
Zusammenhang mit der sogenannten Dieselkrise. „Ich bin stinksauer auf
die Autobosse, aber auch auf die Kanzlerin und ihren
Verkehrsminister“, nahm Göring-Eckardt ein entsprechendes Zitat der
Regierungschefin auf. Es sei Merkel gewesen, die schärfere Grenzwerte
beim Schadstoffausstoß in Europa verhindert habe. Die
Grünen-Politikerin warf der deutschen Autobranche vor, die Zeichen
der Zeit nicht erkannt und stattdessen auf den Verbrennungsmotor und
nicht alternative Antriebe gesetzt zu haben. „Wer aber schon mal mit
einem Elektroauto an der Ampel losgefahren ist und Spaß am Autofahren
hat, weiß, dass es schon cool ist, wenn man die anderen alle hinter
sich lässt“, meinte Göring-Eckardt.

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