Rheinische Post: Barley: Ressortzuschnitt hilft für GroKo-Zustimmung beim Mitgliedervotum

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Die geschäftsführende Arbeits- und
Familienministerin, Katarina Barley (SPD), hat sich angesichts des
mit der Union vereinbarten Ressortzuschnitts optimistisch mit Blick
auf das SPD-Mitgliedervotum gezeigt. Auf die Frage, ob die Aufteilung
hilfreich für die Zustimmung zu einer großen Koalition sei, sagte
Barley der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Samstagausgabe): „Eindeutig ja. Da hat die CDU verloren.“ Mit dem
Finanz-, Arbeits- und Familienressort bestehe die große Chance für
die SPD, soziale Politik aus einem Guss zu machen. Gerechnet hatte
sie mit dem Verhandlungserfolg indes nicht. „Nein, ich habe mir nicht
vorstellen können, dass wir das durchkriegen“, sagte Barley und
deutete an, auch in einem neuen Kabinett als Familienministerin zur
Verfügung zu stehen. „Ich möchte erstmal über die Inhalte des
Vertrages diskutieren und erst danach, wer welches Ressort übernimmt.
Aber ich kann sagen, dass ich die Aufgaben im Familienministerium mit
großer Freude und Energie ausübe“, sagte Barley.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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