Rheinische Post: Duisburger Juso-Chef wechselt zu den Grünen

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Der Vorsitzende der Duisburger Jusos, Sebastian
Ackermann, verlässt die SPD und wechselt zu den Grünen. Das sagte der
32-Jährige im Gespräch mit der Düsseldorfer „Rheinischen Post“
(Freitag). Er wirft der SPD „Hinterzimmerpolitik“, ausbleibende
Debatten, fehlenden Mut, Intransparenz, Opportunismus und kein
Interesse an Veränderungen vor. „Ich habe meine Ideale. Und dafür
möchte ich mich nicht verbiegen“, sagte Ackermann. Seine Vorwürfe
richten sich zwar auch an den Bundesvorstand, aber vor allem an den
Duisburger Unterbezirk. „Die SPD hier ist im Kern
strukturkonservativ“, sagte er. Das liege auch am Alter. Die Partei
habe es versäumt, sich zu öffnen und dadurch für junge Leute
attraktiv zu werden. Ortsvereine, die überwiegend aus 60- bis
80-Jährigen bestünden, hätten kein Interesse mehr an Veränderungen.
„Für mich steht die SPD eigentlich für Progressivität, für
Weiterentwicklung, für Vorwärts – doch genau das fehlt mir in dieser
Partei zusehends“, sagte Ackermann. Sein Wechsel zu den Grünen sei
keinen parteipolitischen Ambitionen geschuldet, sagte Ackermann. In
der SPD hätte er größere Chancen gehabt, in den Duisburger Stadtrat
einzuziehen als bei den Grünen. „Ich gebe einiges auf, um mir
politisch treu zu bleiben“, sagte der Duisburger, der bei den Grünen
noch für keinen Posten vorgesehen ist.

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