Rheinische Post: Generalbundesanwalt warnt vor Bedrohung durch Al Kaida

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Generalbundesanwalt Peter Frank hat vor einer
Bedrohung durch Al Kaida gewarnt. „Al Kaida ist nach wie vor ein
weltweit agierender Akteur“, sagte Frank der Düsseldorfer
„Rheinischen Post“ (Dienstag). Deutschland sei weiterhin Feindbild
islamistischer Terrororganisationen, allen voran des „Islamischen
Staats“. Aber: „Wir dürfen auch Al Kaida nicht vergessen“, sagte
Frank. Die Bedrohung durch Islamismus sei nicht vorüber, auch wenn
2018 kein Jahr wie 2016 war. „So wie der Tod von Osama bin Laden
nicht das Ende von Al Kaida war, so wird auch die militärische
Niederlage des ,Islamischen Staats– nicht dessen Ende bedeuten“,
sagte der Generalbundesanwalt. „Der IS wird sich überlegen, wie er
sich neu aufstellen kann.“ Mittlerweile hat seine Behörde auch fünf
Frauen wegen Mitgliedschaft oder Unterstützung des „Islamischen
Staats“ verhaftet. „Wir haben Beweise finden können, wonach sich
diese Frauen in Syrien oder im Irak für den IS aktiv betätigt haben,
beispielsweise bei der Religionspolizei oder durch Werbemaßnahmen“,
sagte Frank.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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