Rheinische Post: Klinikärzte und Arbeitgeber streiten um Bereitschaftsdienste

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Kurz vor den am heutigen Dienstag startenden
Tarifverhandlungen für die rund 45 000 Ärzte an den kommunalen
Kliniken haben beide Seiten noch einmal den Ton verschärft: Der
Verhandlungsführer der Vereinigung der kommunalen
Arbeitgeberverbände, Joachim Finklenburg, sagte der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe) bezogen auf die
Forderung der Ärzte: „Wir liegen Lichtjahre auseinander.“ Die
Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert neben einer Erhöhung der
Gehälter um sechs Prozent eine bessere Bezahlung und Begrenzung der
Bereitschaftsdienste. „Mit neun Bereitschaftsdiensten im Monat lässt
sich kein geordnetes Sozial- oder Familienleben führen“, sagte der
Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, der Zeitung. Dies
wies Finklenburg entschieden zurück: „Wir haben uns in den
vergangenen Runden in puncto Bereitschaft äußerst großzügig gezeigt“,
sagte der VKA-Verhandlungsführer. „Eine Einschränkung bei den
Bereitschaftsdiensten wird es mit uns auf keinen Fall geben. Wir
könnten eher über mehr Bereitschaftsdienste sprechen.“ Beide Seiten
rechnen mit mehrwöchigen, schwierigen Verhandlungen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303

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