Rheinische Post: Klöckner sieht Merz trotz hohen Einkommens als Kandidaten der Mitte

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CDU-Vizechefin Julia Klöckner hat gefordert,
dass die CDU auch unter einer neuen Vorsitzenden oder einem
Vorsitzenden eine Volkspartei der Mitte bleiben müsse. „Der- oder
diejenige muss dafür sorgen, dass die CDU nicht nach rechts oder nach
links rückt, sondern sich als Volkspartei wieder breiter aufstellt“,
sagte Klöckner, die zudem Bundeslandwirtschaftsministerin ist, der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). „Sie muss sowohl für den
Krankenpfleger als auch für die Chefärztin wählbar sein.“ Alle Flügel
der Partei müsse man einbinden. Auf die Frage, ob Kandidat Friedrich
Merz trotz eines Millionen-Einkommens für die Mitte der Gesellschaft
stehen könne, entgegnete Klöckner: „Schubladendenken ist das. Hätte
er umgekehrt eine Insolvenz hingelegt, hieße es, so jemandem kann man
nicht zutrauen, erfolgreich Vorschläge für die
Gesellschaftsgestaltung zu machen“, sagte die CDU-Vizechefin. Mit
Blick auf die Unterstützung der Frauenunion für Annegret
Kramp-Karrenbauer sagte Klöckner, Kramp-Karrenbauer habe als
erfolgreiche Ministerpräsidentin die Zustimmung sowohl von Frauen als
auch von Männern erkämpft. „Kandidaten aufs Geschlecht zu reduzieren,
halte ich für unterkomplex“, sagte Klöckner. Die CDU könne sich
wirklich glücklich schätzen, drei so starke Kandidaten zu haben.
„Manch andere Partei würde dafür viele Kerzen anzünden“, sagte
Klöckner.

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