Rheinische Post: Kommentar: Illegale Revierkämpfe

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Man mag die Verabredung von jungen Männern zu
Massenschlägereien als spätpubertäres Imponiergehabe abtun. Aber
solche Bandenkriege stören die öffentliche Ordnung und ziehen
Unbeteiligte in Mitleidenschaft. Deshalb muss die Polizei, wie sie es
getan hat, streng gegen diese illegalen Revierkämpfe vorgehen. Zu
prüfen ist, ob nicht schon der Versuch strafbar ist, mit Schlagwaffen
aufeinander loszugehen. Ob die Täter Migrationshintergrund haben oder
nicht, ist dabei grundsätzlich sekundär. Bedenklich wird es aber
schon, wenn Personen darunter sind, die aus ihrer Heimat geflohen
sind, um bei uns Schutz zu suchen oder das vorgeben. Sie missbrauchen
das Gastrecht, wenn sie sich an kriminellen Handlungen beteiligen.
Lagerkoller ist da eine faule Ausrede. Benehmen kann sich jeder. Die
meisten Asylsuchenden sind dankbar für die Aufnahme, die sie bei uns
gefunden haben, und halten sich an die Gesetze. Wer aber die Ordnung
stört und womöglich Unbeteiligte schädigt, sollte verwarnt und, wenn
möglich, abgeschoben werden.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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