Rheinische Post: Minister Müller plant Lieferkettengesetz gegen Kinderarbeit

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Im Kampf gegen Kinderarbeit plant Entwicklungsminister Gerd
Müller (CSU) in Kürze ein Lieferkettengesetz, wenn große Unternehmen
Kinderarbeit nicht freiwillig ausschließen. “Nächste Woche haben wir die
Ergebnisse, ob große Unternehmen freiwillig ihren Sorgfaltspflichten nachkommen
und beispielsweise Kinderarbeit ausschließen. Sollten sie die Vorgaben nicht
erfüllen, dann werde ich gemeinsam mit Arbeitsminister Hubertus Heil Eckpunkte
für ein Lieferkettengesetz erarbeiten”, sagte Müller der Düsseldorfer
“Rheinischen Post” (Donnerstag) . “So viel kann ich aber schon sagen: Der
Prozess der Freiwilligkeit läuft schleppend.” Das sehe er beim Textilbündnis, wo
weiterhin nur die Hälfte mitmache. “Es wird in anderen Lieferketten nicht anders
sein.” Die Rechte der Kinder nach der UN-Kinderrechtskonvention seien längst
nicht Wirklichkeit. “Nicht in indischen Steinbrüchen, nicht in den
Textilfabriken Asiens und auch nicht in den Kobalt-Minen im Kongo. Wir dürfen
hier nicht länger wegsehen.” Deswegen sei eine Zertifizierung nötig für globale
Lieferketten von der Kobalt-Mine über die Weiterverarbeitung bis zum Verkauf –
beim Handy, bei der Jeans und bei der Packung Kaffee.

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