Rheinische Post: Nach G20-Krawallen 1619 Ermittlungsverfahren, aber nur drei Gefängnisstrafen

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Knapp elf Monate nach den schweren Krawallen am
Rande des Hamburger G20-Gipfels sind die Reaktionen des Rechtsstaats
relativ übersichtlich geblieben. Nach einem Bericht der „Rheinischen
Post“ (Düsseldorf/Samstag) unter Berufung auf interne Auflistungen
von Staatsanwaltschaften und Gerichten eröffneten die Hamburger
Behörden zwar insgesamt 1619 Ermittlungsverfahren. Doch unter 136
Anklagen kam es bislang lediglich zu drei rechtskräftigen Haftstrafen
ohne Bewährung zwischen 16 und 39 Monaten. Mehr als 30 Verurteilungen
endeten mit Bewährungsstrafen. Viele Tatverdächtige und Täter kamen
mangels hinreichenden Tatverdachts oder gegen Auflagen wieder auf
freien Fuß. Die insgesamt bislang ergangenen 51
Gerichtsentscheidungen richteten sich auch gegen vier Italiener, zwei
Franzosen, zwei Ungarn sowie Staatsangehörige aus Polen, Russland,
Spanien, Tschechien, Serbien, Österreich und dem Senegal. Unter den
verurteilten Tätern aus Deutschland kamen die meisten direkt aus
Hamburg. Die bislang härteste Strafe bekam ein 30-jähriger Hamburger
mit drei Jahren und drei Monaten ohne Bewährung. Das Gericht hielt es
für erwiesen, dass er drei gefährliche Körperverletzungen gegen
Polizisten begangen hatte.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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