Rheinische Post: Polenz verteidigt Deutschtests für Einwanderer und fordert Besserstellung der Christen in der Türkei

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Anlässlich des mehrtägigen Deutschlandbesuchs
des türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül hat der Vorsitzende des
Auswärtigen Ausschusses, Ruprecht Polenz (CDU), die verpflichtenden
Deutschtests für Einwanderer verteidigt und die Türkei zu einem
besseren Umgang mit der christlichen Minderheit im Land aufgefordert.
„Die Regelungen im Einwanderungsrecht sind richtig. Ohne ausreichende
Sprachkenntnisse ist ein Leben in Deutschland schwer. Die
Deutschtests für nachziehende Ehegatten sind unverzichtbar“, sagte
Polenz der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Montagsausgabe). Zugleich forderte der CDU-Politiker die Türkei zu
einem besseren Umgang des Landes mit der christlichen Minderheit
aufgefordert. „Die Türkei muss beim Umgang mit der christlichen
Minderheit im eigenen Land den Ankündigungen Taten folgen lassen.
Christen wird das Praktizieren ihres Glaubens immer noch erschwert,
die Rückgabe von durch den Staat konfisziertem Eigentum ist ein
Thema, das nach den gesetzlichen Änderungen jetzt auch tatsächlich
umgesetzt werden muss“, so Polenz. Polenz erneuerte seine Forderung
nach einem EU-Beitritt der Türkei. „Wir müssen die Türkei auf ihrem
Weg einer europäischen Weiterentwicklung ermuntern. Signale, die in
dem stolzen Land als ,wir wollen euch nicht– gewertet werden könnten,
sollten wir vermeiden. Es ist im deutschen Interesse, dass die Türkei
in der Europäischen Union eine echte Perspektive hat.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303

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