Rheinische Post: Riskante Strategie Kommentar Von Reinhard Kowalewsky

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Die rigiden Auflagen für die Vergabe der neuen
Mobilfunklizenzen für die Zukunftstechnik 5G sind vernünftig:
Deutschland braucht eine bessere Versorgung mit schnellem Mobilfunk
zumindest per LTE auch auf dem Land – also fordert die Netzagentur
dies von den drei Mobilfunkriesen als Gegenleistung dafür, dass sie
wohl relativ günstig Lizenzen für das revolutionäre Echtzeitnetz 5G
erhalten. Richtig ist, dass die Netzbetreiber auf dem Land enger
zusammenarbeiten sollen. Das spart Milliarden und verbessert die
Versorgung. Damit in den Städten schnell in die 5G-Netze investiert
wird, sollte eine Regulierung unterbleiben. Das muss die Netzagentur
klarstellen. Denn wenn drei Konzerne zig Milliarden Euro für eine
neue Technik ausgeben sollen, ist es falsch, sie zum billigen
Untervermieten an Wettbewerber wie United Internet zu zwingen.
Deutschland braucht einen Schub an Investitionen und einen Wettbewerb
der Innovationen, kein Preisdumping auf Kosten der Qualität. Nur so
kann das Land gegen China, die USA oder Korea antreten, wo die
Vorbereitungen für 5G viel weiter sind.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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