Rheinische Post: SPD-Arbeitsmarktexpertin Griese fordert „Entgeltsicherung“ für ältere Arbeitnehmer

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Die Vorsitzende des Arbeitsausschusses im
Bundestag, Kerstin Griese (SPD), hat eine Neuauflage der
Entgeltsicherung gefordert. „Wir brauchen eine Rückkehr zur
Entgeltsicherung. Dies würde den Anreiz für
Arbeitslosengeld-I-Empfänger deutlich erhöhen, einen neuen Job
anzunehmen, auch wenn dieser schlechter bezahlt ist“, sagte Griese
der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).
Die Entgeltsicherung sorge dafür, dass die Lohndifferenz zum Teil
erstattet werde und die Arbeitslosen- sowie die Rentenversicherung
auf dem Niveau der alten besser bezahlten Stelle weiterliefen. „Das
wäre für die Beschäftigung Älterer eine große Hilfe“, sagte Griese.

KONTEXT

Nach der bis 2011 geltenden Regelung der „Entgeltsicherung“ zahlte
die Bundesagentur für Arbeit an ältere Arbeitnehmer, die nach
Arbeitslosigkeit einen schlechter bezahlten Job angenommen haben,
einen zeitlich befristeten Zuschuss zum Lohn. Dieser betrug im ersten
Jahr 50 Prozent und im zweiten Jahr 30 Prozent der monatlichen
Nettoentgeltdifferenz zur vorherigen Stelle. Die schwarz-gelbe
Bundesregierung ließ diese Regelung auslaufen.

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