Rheinische Post: Türkei forderte Stadt Leverkusen zu Entfernung von Anti-Erdogan-Schmierereien auf

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Das türkische Generalkonsulat hat die Stadt
Leverkusen aufgefordert, Graffiti an der Bundesstraße 8 zu entfernen,
die den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan diffamieren. Das
berichtet die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post
(Donnerstagausgabe) unter Berufung auf ein Schreiben der
diplomatischen Vertretung. In dem Brief, der an den Chef der
Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen adressiert ist, prangert
das Konsulat die Beleidigungen an. Man „erwarte“, dass sie
schnellstmöglich entfernt werden, schreibt Vizekonsul Özkan Özcan.
Das Schreiben war bereits vor einigen Wochen bei der Stadt
eingegangen. An der Straße im Stadtteil Küppersteg hatten Unbekannte
den Schriftzug „Hurensohn Erdogan“ auf eine Wand gesprüht. Als der
Brief des Konsulats einging, hatte die Stadt Leverkusen die
Schmierereien bereits entfernt. Nordrhein-Westfalens Innenminister
Herbert Reul (CDU) sagte der Rheinischen Post: „Eine Einmischung
eines ausländischen Staates und eine direkte Einflussnahme auf
deutsche Behörden ist nicht hinnehmbar.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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