Müller: Erdogan missbraucht seine Landsleute für seine Interessen

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Der türkische Ministerpräsident Erdogan sprach
gestern Abend vor Landsleuten in Düsseldorf. Dazu erklärt der
Vorsitzende der Arbeitsgruppe Integration der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stefan Müller:

„Ministerpräsident Erdogan redet von Integration. Was er bewirkt,
ist allerdings das glatte Gegenteil. Deutlich wird in seiner Rede nur
eines: er missbraucht die türkischstämmigen Menschen in Deutschland
für seine eigenen Interessen.

Vor drei Jahren in Köln hat Ministerpräsident Erdogan bereits eine
übertrieben selbstbewusste Rede gehalten. Seitdem hat er nichts dazu
gelernt. Es ist gut, dass die Menschen, die nach Deutschland kommen,
meist schneller lernen als der türkische Ministerpräsident – sonst
würde Integration immer scheitern.

Wenn Ministerpräsident Erdogan die Türkei als Schutzmacht für die
in Deutschland und Libyen lebenden Türken bezeichnet, dann ist das
schlichtweg ein nicht hinnehmbarer Vergleich.

Die Türkei passt nicht in die EU – und das bestätigt der türkische
Ministerpräsident Erdogan mit solchen Reden, wie er sie vor drei
Jahren in Köln und jetzt in Düsseldorf gehalten hat. Dass die Türkei
offenbar kein ehrliches Interesse an einem Beitritt zu den gleichen
Regeln hat, wie sie für alle gelten, ist ja auch der Kern ihrer
Politik gegenüber Zypern.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
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