Rheinische Post: Vernünftiger Pakt Kommentar Von Reinhard Kowalewsky

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Der Mobilfunkpakt für NRW ist vernünftig. Es
ist gut, wenn sich Telekom und Co. zum weiteren Ausbau der aktuellen
LTE-Netze verpflichten – obwohl niemand weiß, ob die 1350 weiteren
Mobilfunkstationen nicht sowieso geplant waren. Viel wichtiger ist,
dass ein schneller Aufbau der künftigen 5G-Netze marktwirtschaftlich
angeregt werden soll, statt ihn durch unrealistische Vorgaben zu
schwächen. So ist richtig, die CSU-Idee einer flächendeckenden
Versorgung auch auf dem Land abzuwehren, weil dies zum Start sowieso
niemand bezahlen kann. Die Lizenzen sollten nicht zu teuer sein, um
die Branche nicht zu schwächen. Und auch die Pflicht, die neue
Infrastruktur zu Billigpreisen an Wettbewerber zu vermieten, soll
laut Konzept wegfallen. Als Ergebnis würde 5G für die Kunden zwar
etwas teurer als theoretisch denkbar, aber darauf kommt es nicht an.
Wichtiger ist, dass die Echtzeit-Netze schnell aufgebaut werden,
damit Autos, Fabriken oder Krankenhäuser besser verknüpft werden als
jetzt. Die Bundespolitik sollte den NRW-Vorschlägen folgen, statt 5G
weiter zu bremsen. Korea, China und die USA sind sowieso schon
weiter.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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