Rösler begrüßt erleichterte Zuwanderung in Ausbildungsberufen

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Zum heute gefassten Beschluss des Bundeskabinetts zur Beschäftigungsverordnung, wonach ab 1. Juli 2013 auch qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Deutschland einwandern können, um in Ausbildungsberufen mit Fachkräftebedarf tätig zu werden, erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler:

„Diese Regelung ist ein starkes Signal, dass Deutschland qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland braucht und willkommen heißt. Das gilt vor allem auch für Ausbildungsberufe, zum Beispiel in der Pflege und in technischen Berufen, in denen schon heute Engpässe bestehen. Denn ohne gesteuerte Zuwanderung können wir nicht genügend Fachkräfte für unsere Unternehmen sichern. Nach dem Anerkennungsgesetz und der Blauen Karte EU bildet die neue Beschäftigungsverordnung einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen, an den wirtschaftlichen Notwendigkeiten ausgerichteten Zuwanderungspolitik. Um die neue Regelung mit Leben zu füllen, müssen nun die aktuellen Engpassberufe schnell festgelegt und bekannt gemacht werden.“

Damit Deutschland im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe bestehen kann, besteht wirtschaftspolitisch weiterer Handlungsbedarf.

Bundesminister Rösler: „Wir müssen qualifizierte Fachkräfte auch dann bei uns willkommen heißen, wenn sie noch kein konkretes Arbeitsplatzangebot in der Tasche haben. Es ist sinnvoll, die komplexe Zuwanderungssteuerung durch ein transparentes Punktesystem abzulösen. Vor allem brauchen wir eine echte Willkommenskultur.“

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