RTL/ntv-Trendbarometer Forsa-Aktuell: SPD sinkt auf 11 Prozent – CDU/CSU, AfD und FDP gewinnen je 1 Prozentpunkt – 3 Prozent der Deutschen trauen SPD zu, mit Problemen in Deutschland fertig zu werden

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SPD zum Start der neuen Parteiführung bei 11 Prozent

Nach der Entscheidung für die neue SPD-Spitze hat die Partei an Sympathiewerten
verloren. Im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer sinkt die SPD gegenüber der
Vorwoche um drei Prozentpunkte auf 11 Prozent. CDU/CSU, AfD und FDP legen
jeweils um einen Prozentpunkt zu. Für Grüne, Linke und sonstige kleinere
Parteien ändert sich nichts.

Wenn der Bundestag jetzt neu gewählt würde, könnten die Parteien demnach mit
folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 28 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 11
Prozent (20,5%), FDP 9 Prozent (10,7%), Grüne 22 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent
(9,2%), AfD 14 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen
Parteien entscheiden (5,2%). 24 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit
unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).

3 Prozent der Deutschen glauben, die SPD könne die Probleme des Landes lösen

Welche Partei könnte am ehesten mit den Problemen in Deutschland fertigwerden?
Auf diese Frage nennen drei Prozent der Bundesbürger die SPD, das ist nochmals
ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Sechsmal mehr Befragte (19%)
setzen ihr Vertrauen in die politische Kompetenz der Unionsparteien, 12 Prozent
vertrauen den Grünen. 57 Prozent trauen nach wie vor gar keiner Partei zu, mit
den Problemen in Deutschland fertig zu werden.

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: “Anders als von
der SPD erhofft war der lange Findungsprozess für die neue Parteispitze kein
–hohes Lied der Demokratie–, sondern ein großer Reinfall. Er offenbarte, wie
ausgedünnt die Personaldecke der Partei ist. Und vom nun auch vom Parteitag
bestätigten neuen Führungsduo Esken/Walter-Borjans glaubt die Mehrheit der der
SPD noch verbliebenen wenigen Wähler und vor allem der zu anderen Parteien sowie
ins Lager der Nichtwähler abgewanderten früheren SPD-Wähler nicht, dass sie die
SPD in eine –neue Zeit– führen könnte. Nicht zu vergessen: Das glauben ja auch
fast drei Viertel der SPD-Mitglieder nicht. Mit dem jetzt eingeleiteten
–Linksschwenk– der Partei und der Fokussierung auf Umverteilungsthemen gewinnt
die SPD außerdem keinen der vielen aus der politischen und gesellschaftlichen
Mitte zum großen Teil zu den Grünen abgewanderten früheren Wähler zurück. Zudem
hat die SPD wieder einmal verdrängt, dass sie mit Umverteilungsthemen seit 1949
noch nie eine Wahl gewonnen hat. Letzter Beleg dafür war ja auch die verlorene
letzte Bundestagswahl 2017 mit dem –Gerechtigkeitswahlkampf– von Martin Schulz.”

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/ntv-Trendbarometer frei zur
Veröffentlichung.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 2. – 6.12.
2019 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.502 Befragte.
Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Pressekontakt:
Mediengruppe RTL Deutschland: Katharina Buschmann, Telefon 0170 456
6953

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/72183/4461540
OTS: Mediengruppe RTL Deutschland

Original-Content von: Mediengruppe RTL Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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