Rund 13 Millionen Menschen am Horn von Afrika von schwerer Hungersnot bedroht – Region erlebt trockensten Sommer seit 35 Jahren

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Anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober
warnt Save the Children vor einer schweren Hungersnot am Horn von
Afrika. Die Region in Ostafrika leidet unter dem trockensten Sommer
seit mehr als 35 Jahren, nachdem wiederholt der Regen ausgeblieben
ist. Rund 13 Millionen Menschen sind von einer schweren Hungersnot
bedroht, die Hälfte davon – 6,5 Millionen – sind Kinder. Ungeachtet
der Anstrengungen der Regierungen und Hilfsorganisationen in
Äthiopien, Somalia und Kenia verschlechtert sich die Lage weiter.
Hunderttausende Menschen sind bereits aus den trockenen Regionen
geflohen.

“Wir dürfen diese Menschen nicht vergessen”, sagt Susanna Krüger,
Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. “Diese
langanhaltende Dürre bedroht die Gesundheit von Millionen Kindern und
gefährdet die Existenzgrundlage unzähliger Familien. Save the
Children ist mit vielen, auch aus Deutschland finanzierten Projekten
in der Region im Einsatz. Ich habe mir erst vor wenigen Wochen ein
Bild von der Lage gemacht. Die Helfer stehen in einem Wettlauf gegen
die Zeit, um Menschenleben zu retten.”

“Die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben der Menschen in
Äthiopien, Kenia und Somalia werden von Jahr zu Jahr schlimmer”, sagt
Ian Vale, Regionaldirektor von Save the Children in Ostafrika. “Wir
dürfen die Kinder und ihre Familien in dieser von Armut betroffenen
Region nicht mit den Auswirkungen dieser Klimakrise allein lassen.
Der Klimawandel ist ein globales Problem und wir haben die globale
Verantwortung, die am stärksten betroffenen Menschen zu unterstützen.
Jedoch fehlt es an ausreichenden finanziellen Mitteln.”

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres flohen schätzungsweise
59.000 Menschen wegen der Dürre in andere Regionen, insgesamt waren
nach einer Schätzung vom Juni 1,8 Millionen Menschen in der Region
auf der Flucht. Kinder leiden unter der Situation besonders, denn die
akute Mangelernährung macht sie anfällig für Krankheiten und schwächt
ihr Immunsystem extrem. Für Kinder unter 5 Jahren ist Mangelernährung
die größte Gesundheitsgefahr.

In Kenia sind schätzungsweise 2,6 Millionen Menschen mit akuter
Ernährungsunsicherheit konfrontiert und benötigen humanitäre Hilfe.
In Somalia sind rund 2,1 Millionen Menschen betroffen, in Äthiopien
8,1 Millionen.

Save the Children setzt sich mit lebensrettenden Maßnahmen für die
von der Dürre betroffenen Kinder und deren Familien ein. Dazu zählt
die Verteilung von Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln.
Die Kinderrechtsorganisation unterstützt die Menschen aber auch beim
Umgang mit den langfristigen Folgen des Klimawandels – etwa durch
Bildungsprogramme und Programme zur beruflichen Neuorientierung.

Fotos und Bewegtbilder finden Sie unter diesem Link:
https://www.contenthubsavethechildren.org/Package/2O4C2S56A2U0

Gerne vermitteln wir Ihnen bei Interesse Interviewpartner.

Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle – Susanne Sawadogo
Tel.: +49 (30) 27 59 59 79 – 120
Mail: susanne.sawadogo@savethechildren.de

Original-Content von: Save the Children Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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