SOS und Unicef weiten Hilfslieferungen in Ostukraine aus / Viele Menschen extrem arm und traumatisiert durch den Krieg (FOTO)

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Die SOS-Kinderdörfer wollen in Zusammenarbeit mit Unicef ihre
Nothilfe für Menschen in der Ostukraine ausweiten. Rund 9000 Kinder
und Erwachsene sollen mit Nahrung, Medizin und weiteren dringend
benötigten Gütern versorgt werden. Eine entsprechende Vereinbarung
wurde jetzt von beiden Hilfsorganisationen unterzeichnet.

Die Lage in Lugansk sei zwar weitgehend ruhig, doch die Menschen,
vor allem die Kinder, litten sehr unter der kritischen
wirtschaftlichen Situation in der Region, teilten die
SOS-Kinderdörfer weltweit in München am Freitag mit. Viele Menschen
hätten kein Einkommen mehr, zugleich seien die Preise um ein
Vielfaches gestiegen.

Die SOS-Kinderdörfer leisten seit Monaten in Lugansk und im
benachbarten Starobilsk Nothilfe. Zudem werden Familien psychologisch
betreut. „Hier fehlt es noch immer an Medizin und Kleidung“, erklärte
Ludmila Harchenko, Leiterin des SOS-Kinderdorfs in Lugansk. „Vor
allem aber brauchen die Menschen psychologische Hilfe. Sehr viele
sind schwer traumatisiert, trauen sich kaum noch auf die Straße.“

Pressekontakt:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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