Steinbrück bei „Günther Jauch“: Hoeneß ist kein Vorbild mehr / Strafbefreiung nur bei Bagatelldelikten

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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kritisiert,
dass Bayern-Chef Uli Hoeneß sich nicht deutlich für seinen
Steuerbetrug entschuldigt: „Hoeneß hätte sagen müssen: Ich habe meine
Vorbildfunktion als Prominenter verletzt. Ich bin kein positives
Beispiel mehr für diese Gesellschaft“, bedauerte Steinbrück bei
GÜNTHER JAUCH im Ersten. Er habe Hoeneß als Mann mit
außerordentlichen Fähigkeiten kennengelernt, der sehr sozial
engagiert sei. „Ich verstehe nicht, warum jemand sein Lebenswerk so
aufs Spiel setzt, dadurch dass er glaubt, er sei oberhalb der Gesetze
der Bundesrepublik Deutschland“, so Steinbrück bei Jauch.

Der Kanzlerkandidat der SPD plädierte dafür, die Strafbefreiung
bei Selbstanzeige wegen Steuerdelikten teilweise beizubehalten „Wir
dürfen kleine Fälle nicht kriminalisieren – die müssen reinen Tisch
machen können. Ich bin gerne bereit, eine Bagatellgrenze
einzuführen“, so Steinbrück bei GÜNTHER JAUCH.

Steinbrück: Beim Götze-Deal Stilfragen verletzt Steinbrück, der im
Aufsichtsrat des Fußballvereins Borussia Dortmund sitzt, kritisiert
bei GÜNTHER JAUCH auch das Vorgehen des FC Bayern München beim
Transfer des BVB-Spielers Mario Götze: „Es gibt eine Reihe von
Stilfragen, die verletzt wurden. Insbesondere, dass sich die
Vereinsspitzen gegenseitig informieren, was da läuft“, sagte
Steinbrück.

GÜNTHER JAUCH ist eine Produktion von I & U TV im Auftrag der ARD
unter redaktioneller Federführung des NDR für das Erste.

Pressekontakt:
Anabel Bermejo,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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