Studie: Bei diesen Unternehmen steht die Gesundheit im Fokus

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Rund 500 Unternehmen und Marken haben ausgezeichnete Produkte und Arbeitsbedingungen

Sie setzen auf betriebliche Gesundheitsförderung, gesunde Work-Life-Balance und nachhaltige Produkte vom Rohstoff bis zur Produktion. Von der Baugenossenschaft über Hersteller von Pflege- und Gesundheitsprodukten bis zur Versicherung: Rund 500 Unternehmen und Marken überzeugen mit Produkten und einem Arbeitsumfeld, die den Aspekt der Gesundheit breit und umfassend abdecken und erhielten dafür eine Auszeichnung. Diese Ergebnisse liefert die Studie „Gesund arbeiten, wohnen, leben & essen“ vom Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF). Dafür wurden rund 186.000 Nennungen von Marken und Unternehmen im Internet identifiziert und analysiert.

Fit und gesund bleiben, diesen Wunsch hegen Bundesbürger gerade in Pandemie-Zeiten. Der Alltag vieler Menschen ist derzeit aber eher geprägt von Videokonferenzen im Homeoffice, die parallele Betreuung schulpflichtiger Kinder im Distanzunterricht und schnellen Fertiggerichten in der Mittagspause. Bei diesem Pensum kommen Bewegung an der frischen Luft, abwechslungsreiche Ernährung oder sportliche Aktivitäten häufig viel zu kurz. Mit Beginn der Pandemie ist das Thema Gesundheit noch stärker in den Fokus der Gesellschaft gerückt als es ohnehin schon war. Verbraucher wollen gesund leben und vor allem gesund bleiben. Den Trend zum gesunden Lebensstil haben auch Unternehmen für sich entdeckt und ihre Produkte und Lösungen sowie das Arbeitsumfeld darauf ausgerichtet. Das zahlt sich gerade in Zeiten einer Pandemie aus. Die Studie „Gesund arbeiten, wohnen, leben & essen“ untersucht rund 11.400 Unternehmen und Marken, die sich dem Thema Gesundheit besonders intensiv und erfolgreich widmen.

Gesund arbeiten und wohnen

In der Kategorie „Gesund arbeiten“ sticht der Büromöbelhersteller Wilkhahn aus Bad Münder am Deister besonders hervor. Von dynamischen Bürostühlen für gesundes Sitzen über mobile Tische bis zu visuellen und akustischen Abschirmlösungen bietet der deutsche Hersteller umfangreiche Büro- und Konferenzeinrichtungen an. Der Umweltpreisträger setzt auf ökologisch konzipierte Produkte wie zum Beispiel den ersten vollständig recyclebaren Bürodrehstuhl. Dicht dahinter folgt der Experte für Büroeinrichtungen und Raumlösungen Steelcase aus München.

Die Auszeichnung „Gesund wohnen“ sichert sich der Massivhausanbieter Viebrockhaus aus Harsefeld bei Hamburg. Das deutsche Familienunternehmen wird bereits in der dritten Generation geführt und zeichnet sich durch nachhaltiges Bauen aus. Alle Massivhäuser werden im höchsten Energieeffizienzhaus-Standard gebaut, mit Wärmepumpen beheizt und sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Auch der Klimaschutz ist im Geschäftsmodell fest verankert. So werden für jedes gebaute Viebrockhaus 150m² Regenwald als CO2-Ausgleich in Panama unter Schutz gestellt.

Gesund leben und essen

Auch die Hersteller von Pflege- und Gesundheitsprodukten gehen mit der Zeit und setzen auf einen gesunden und nachhaltigen Lifestyle. Am besten gelingt das Kneipp. Das Traditionsunternehmen aus Würzburg produziert seit 1891 Naturheilkundeprodukte und das kommt bei den Verbrauchern gut an. Kneipp sichert sich die Auszeichnung „Gesund leben“. Komplettiert wird die Spitzengruppe von dem Spezialisten für Systeme zum Blutzuckermessen Ascensia aus Leverkusen und Tetesept, die vor allem für ihre Gesundheits- und Wohlfühlprodukte wie Badezusätze oder Vitamin- und Mineralstoffprodukte bekannt sind.

Das Thema gesundes Essen spielt besonders bei Bio- und Naturkostspezialisten eine wichtige Rolle. Den ersten Platz in der Kategorie „Gesund essen“ belegt Demeter, der älteste Bioverband in Deutschland. Der Pionier der Bio-Branche setzt seit 1924 auf biodynamische Landwirtschaft. In Deutschland bewirtschaften rund 1.740 Landwirte knapp 99.000 Hektar nach den strengen Demeter-Richtlinien, sie gilt als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung. Dicht hinter Demeter landen der Anbauverband Bioland aus Mainz und der Hersteller von vegetarischen und veganen Lebensmitteln Allos mit Sitz in Bremen.

Hintergrundinformationen

Für die Studie „Gesund arbeiten, wohnen, leben & essen“ wurden 438 Millionen deutsche und deutschsprachige, öffentliche Online-Quellen inklusive Social Media im Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 28. Februar 2021 nach Nennungen von rund 11.400 Unternehmen und Marken durchsucht. 186.000 Fundstellen wurden anschließend mittels Verfahren der Künstlichen Intelligenz analysiert und die Nennungen der Unternehmen den Themengebieten Gesundheit, Individualität, Management, Preis, Nachhaltigkeit sowie Technologie zugeordnet und einer Sentiment-Analyse im Hinblick auf eine positive, neutrale oder negative Tonalität unterzogen.

Die Auszeichnung „Gesund arbeiten“, „Gesund wohnen“, „Gesund leben“ bzw. „Gesund essen“ wird anhand der erreichten Punktzahl im Gesamtranking vergeben. Die Berechnung des Punktwertes erfolgt branchenspezifisch auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Der jeweilige Branchensieger erhält 100 Punkte und setzt damit den Benchmark für alle anderen untersuchten Marken innerhalb der Branche. Eine Auszeichnung erhalten diejenigen Unternehmen und Marken, die mindestens 60 Punkte in der Gesamtwertung erreichen. Insgesamt gelang dies knapp 500 Unternehmen und Marken aus zahlreichen Branchen – von der Baugenossenschaft über Hersteller von Pflege- und Gesundheitsprodukten bis zur Versicherung.

IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.imwf.de

Pressekontakt:

Jörg Forthmann
IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Telefon: +49 (0) 40 253 185 – 111
info@imwf.de

Original-Content von: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH, übermittelt durch news aktuell

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