Studie „IT-Freiberufler 2015“: Immer mehr Unternehmen stellen für IT-Projekte Freelancer ein

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Vierte IT-Freiberufler-Studie von COMPUTERWOCHE
und IDG Business Research Services / Multi-Client-Studie in
Kooperation mit zehn Partnerunternehmen / Bedeutung freiberuflicher
Ressourcen im Rahmen des Sourcing-Strategie-Mixes der Unternehmen
nimmt weiter zu / Profil der Kandidaten ist das maßgebliche
Auswahlkriterium / Mehr als zwei Drittel der Unternehmen setzen zur
Beurteilung der Qualifikation auf persönliche Gespräche vor Ort /
Trend der Internationalisierung setzt sich fort

Freiberufler werden für IT-Projekte immer wichtiger. Knapp 45
Prozent der deutschen Unternehmen messen Freelancern im Sourcing-Mix
schon aktuell eine große bis sehr große Bedeutung zu. Und die
Relevanz nimmt stetig zu, denn der Anteil steigt von 45 auf knapp 55
Prozent, wenn nach der Bedeutung der Freiberufler in kommenden zwei
Jahren gefragt wird. Das geht aus der Studie „IT-Freiberufler 2015“
hervor, die das IT-Fachmagazin COMPUTERWOCHE (www.computerwoche.de)
jetzt bereits zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit IDG Business
Research Services veröffentlicht hat. Dabei wurden im Zeitraum von
Dezember 2014 bis Anfang Februar 2015 insgesamt weit über 400
Entscheider aus IT- und Einkaufsabteilungen aus Unternehmen im
deutschsprachigen Raum befragt. Partnerunternehmen der Studie sind
DIS, Etengo Deutschland, Freelancer.net, GECO, Goetzfried, GULP
Information Services, Hays, Lufthansa Systems, SOLCOM
Unternehmensberatung und top itservices.

Betrachtet man alle Unternehmen, so werden geeignete
IT-Freiberufler vor allem durch direkte Beauftragung gewonnen. Im
Durchschnitt nutzen die Befragten diesen Weg zu 45,8 Prozent.
Personaldienstleister und Vermittlungsagenturen liegen bei der Suche
mit 26,7 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von klassischen
IT-Beratungsunternehmen (14,2 Prozent). Freelancer-Portale kommen auf
einen durchschnittlichen Anteil von 7,5 Prozent. Das Bild ändere sich
aber grundlegend, so Matthias Teichmann, Leiter Marktforschung bei
IDG Business Research Services, wenn man mal den Blick nur auf die
Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern richtet: In den
Großunternehmen mit den tendenziell größeren und komplexeren
IT-Projekten steige die Bedeutung der Personaldienstleister deutlich
an. Mit 34 Prozent sind die Personaldienstleister die erste
Anlaufstelle, um IT-Freiberufler zu gewinnen. Nur noch knapp 29
Prozent versuchen es über die direkte Beauftragung.

Das maßgebliche Auswahlkriterium für die Beauftragung von
Freiberuflern ist die Qualität der vorgelegten Profile – für vier von
fünf Befragten (79,6 Prozent) ist dieser Aspekt wichtig oder sehr
wichtig. Fast eine ebenso große Rolle spielen Erfahrungswerte aus
bereits gemeinsam absolvierten Projekten (78,6 Prozent). Das
drittwichtigste Kriterium sind die Stunden- und Tagessätze der
Freelancer, die zwei Drittel der Unternehmen (65,6 Prozent) als
wichtig oder sehr wichtig einstufen. Die Beurteilung der
Personaldienstleister misst sich dementsprechend sehr stark daran,
wie gut die Qualität der vorgelegten IT-Freiberufler-Profile ist.

Die beste Methode zur Überprüfung der tatsächlichen Qualifikation
der Freiberufler ist das persönliche Gespräch vor Ort. Das gilt
sowohl für das Antesten von Hardskills (68,0 Prozent) als auch für
die Überprüfung der Softskills (72,3 Prozent). Referenzen von anderen
Einsatzunternehmen beziehen in den beiden Bereichen 57,0 Prozent bzw.
47,2 Prozent der Unternehmen in die Entscheidung mit ein. Auf
Software-basierte Test- und Prüfverfahren vertraut dagegen kaum ein
Befragter – bei den Hardskills sind es 4,3 Prozent und bei den
Softskills lediglich 3,0 Prozent.

Wie die Studie „IT-Freiberufler 2015“ darüber hinaus ergab, wird
sich der Trend der Internationalisierung weiter fortsetzen. Bereits
heute ist im Durchschnitt knapp ein Drittel der IT-Projekte (30,8
Prozent) international ausgerichtet. Die Hälfte der Befragten (50,4
Prozent) meint, dass dies in den kommenden zwei Jahren in stärkerem
oder sogar sehr viel stärkerem Ausmaß zutreffen wird. Eine zunehmend
regionale oder auf Deutschland begrenzte Ausrichtung der IT-Projekte
erwarten dagegen lediglich 7,9 Prozent.

Die komplette Studie „IT-Freiberufler 2015“ ist ab sofort im
Marktstudien-Shop der COMPUTERWOCHE unter
http://shop.computerwoche.de/freiberuflerstudie2015 erhältlich. Neben
Studien wie dem aktuellen IT-Kompass 2015 werden dort darüber hinaus
in den kommenden Monaten weitere Multi-Client-Studien verfügbar sein,
die sich derzeit in Planung befinden – unter anderem zu den Themen
„Sourcing“, „CMO Perspectives“ und „Cloud Readiness“. Für
Unternehmen, die sich für Studienpartnerschaften interessieren, steht
Projektleiter Ramin Hayit (Tel.: 089/360 86-882, E-Mail:
rhayit@idgbusiness.de) zur Verfügung.

Pressekontakt:
Matthias Teichmann
Leiter Marktforschung IDG Business Research Services
Tel.: 089/360 86-131
E-Mail: mteichmann@idgbusiness.de
www.computerwoche.de

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