Südwest Presse: Kommentar zum Klonen

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Es war ziemlich still geworden um Klonversuche an
Menschen. Jetzt fachen US-Forscher wieder eine Debatte an, die
zunächst eines verdeutlicht: Es war ein Fehler, das Erzeugen
identischer Menschen nicht international zu verbieten. Dies sollte
dringend nachgeholt werden. Nicht nur die Experten und Politiker in
Deutschland plädieren für diese absolut notwendige Grenze
menschlichen Forscherdranges. Die US-Wissenschaftler versichern, bei
ihren Experimenten gehe es nur darum, aus embryonalen Stammzellen
alle Arten von Zellen zu gewinnen, um Erkrankungen zu heilen. Das
Klonen menschlicher Embryos zur Zellgewinnung beantwortet die Frage
aber nicht, ob es gerechtfertigt ist, diese nur als Mittel zum Zweck
einzusetzen. Jedes Leben beginnt nunmal mit einem Zellhaufen. Hier
Grenzen zu ziehen, wann menschliche Existenz beginnt, ist mehr als
schwierig. Sie führt sofort zu Überschreitungen, die nicht
einzudämmen sind. Vage Hoffnungen, Krankheiten zu heilen, gibt es
dennoch. Methoden, körpereigene Zellen eines Menschen so zu
reprogrammieren, dass daraus Ersatzzellen entstehen, werfen weitaus
weniger ethische Probleme auf. Sie dürften überdies nützlicher sein.
Alle Vorgänge zu verstehen, wird noch lange Zeit dauern, wenn es je
gelingt. Embryonale Stammzellen sind dagegen Fremdkörper, die
abgestoßen werden können. Sie sind auf Wachstum ausgerichtet. Die
Gefahr der Tumorbildung ist enorm groß.

Pressekontakt:
Südwest Presse
Lothar Tolks
Telefon: 0731/156218

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