Überfordert und verzweifelt / Wo es Hilfe gibt, wenn Konflikte bei der häuslichen Pflege eskalieren

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Etwa drei Viertel der rund 2,5 Millionen
pflegebedürftigen Deutschen werden zuhause betreut. Das kann
bereichern, aber den Angehörigen auch die letzten Kräfte rauben – und
nicht selten zu Konflikten bis hin zu Gewaltausbrüchen führen.
„Immerhin gaben 35 Prozent der Befragten, die selbst pflegen oder
gepflegt haben, an, dass sie sich mindestens einmal unangemessen
verhalten haben“, sagt Dr. Ralf Suhr, Vorstand der Berliner Stiftung
Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP), in der „Apotheken Umschau“.
Dann braucht der Betreuende dringend eine unkomplizierte
Unterstützung. Doch gut zwei Drittel aller Bürger wissen nicht
einmal, wohin sie sich wenden können. 18 Beratungsstellen bundesweit
helfen weiter. Die Adressen sind zu finden unter
www.pflege-gewalt.de, www.beschwerdestellen-pflege.de oder bei der
Deutschen Alzheimergesellschaft, Selbsthilfe Demenz, Telefon: 030/259
37 95 14.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 12/2014 A liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

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