Umweltexpertin Herold: Energieunternehmen profitieren vom Kohleausstieg

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Die Geschäftsführerin des Freiburger Ökoinstitus, Anke Herold,
hat den Kompromiss zwischen Bund, Ländern und Energiekonzernen kritisiert. “Das
neue Jahr startet leider wie das alte aufhörte: Es bleibt bei Scheinlösungen,
die die Klimakrise eher verschärfen”, schreibt die Geologin in einem Gastbeitrag
für die in Berlin erscheinende Tageszeitung “neues deutschland”
(Freitagausgabe). Deutschland werde vermutlich das einzige Land in der
Europäischen Union sein, das in einem Kohleausstiegsgesetz regelt, dass ein
neues Kohlekraftwerk ans Netz geht. “Datteln 4 soll nun doch in Betrieb gehen,
auch das hatte die Kohlekommission ausgeschlossen”, so Herold. Für sie werden
die Energieunternehmen am Ende vom Kohleausstieg profitieren – “für das Klima
kommt er zu spät”.

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