UN-Sicherheitsrat unter deutschem Vorsitz tagt heute zu Kämpfen in der syrischen Provinz Idlib / Welthungerhilfe: „Unsere Arbeit wird massiv behindert!“

Abgelegt unter: Soziales |





Seit Ende April haben schwere Kämpfe in der Provinz
Idlib im Nordwesten Syriens zu einem massiven Anstieg der Flüchtlinge
geführt. Die Menschen fliehen aus Nord-Hamma und Süd-Idlib Richtung
türkische Grenze in die Bezirke Nord-Idlib und Nord-Aleppo. Mehr als
150.000 Menschen haben in den letzten beiden Wochen Zuflucht in den
bestehenden Flüchtlingslagern gesucht oder campieren in der Nähe von
Ortschaften aus Angst vor den Luftangriffen.

Die Hilfsorganisationen vor Ort stellt dies vor enorme
Herausforderungen. Unter den Opfern sind auch humanitäre Helfer,
zivile Einrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser werden gezielt
bombardiert. Dringend benötigte Hilfslieferungen müssen aus
Sicherheitsgründen unterbrochen oder ganz eingestellt werden. Die
vorhandenen Mittel reichen zudem nicht aus, um auch die neuen
Flüchtlinge zu versorgen. „Unsere lokalen Partner haben in den
letzten Tagen die Brotversorgung immer wieder aussetzen müssen, um
die Menschen nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Es werden täglich
mehr Familien, die hungrig zu uns kommen. Auch die hygienischen
Bedingungen verschlechtern sich in den Flüchtlingslagern. Wir werden
mit unseren Partnern neue Latrinen bauen, damit nicht zusätzliche
Krankheiten ausbrechen. Die Menschen sitzen in einer ausweglosen Lage
und die Kämpfe behindern massiv auch unsere Arbeit. Wir brauchen ein
Ende der Kampfhandlungen“, fordert Dirk Hegmanns, der
Regionaldirektor der Welthungerhilfe in der Türkei, Syrien und
Libanon.

Dirk Hegmanns steht Ihnen bei Interesse telefonisch für Interviews
zu Verfügung.

Weitere Informationen und Fotos zum kostenlosen Download unter:
www.welthungerhilfe.de/presse

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten
Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell
unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer
Gründung wurden mehr als 8.900 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit
3,27 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem
Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen
Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen
Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und
internationalen Partnerorganisationen.

Pressekontakt:
Herausgeber:

Deutsche Welthungerhilfe e. V.

IBAN:
DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC: COLSDE33

Ansprechpartner:
Simone Pott
Pressesprecherin
Telefon 0228 / 22 88 – 132
Mobil 0172 – 2525962
simone.pott@welthungerhilfe.de

Assistenz: Catherine Briones
Telefon 0228 / 22 88 – 640

presse@welthungerhilfe.de

www.welthungerhilfe.de

Original-Content von: Deutsche Welthungerhilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.



Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de