Und immer wieder montags: Montagsblues drückt auf Stimmung und Konzentration / Schlaftipps gegen Montagshänger

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Einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von
Hoggar®/STADA GmbH zufolge hat nahezu jeder dritte Deutsche zwischen
18 und 29 Jahren regelmäßig einen Montagsblues. Betroffenen fällt das
Aufstehen schwer, sie fühlen sich kaputt und können sich schlecht
konzentrieren, so die Ergebnisse unter 1.002 Befragten.
Wissenschaftler glauben, dass der Grund im veränderten Tagesrhythmus
am Wochenende liegt – der für einen besonders schlechten Schlaf in
der Nacht zum Montag sorgt. Die gute Nachricht: Die Montagshänger
lassen sich einfach verhindern.

Jeder sechste Erwerbstätige klagt hierzulande laut forsa-Umfrage
(1) über fehlenden Tatendrang und Mattigkeit nach dem Wochenende; bei
den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar doppelt so viele. Die größte
Gruppe der Montagsmüden machen Angestellte und Arbeiter aus;
Selbständige und Beamte sind seltener betroffen.

Mehr als zwei Drittel der Montagsmuffel kommen gemäß forsa montags
nicht aus dem Bett, über die Hälfte fühlt sich matt und zerschlagen,
und 35 Prozent fällt es schwer, sich zu konzentrieren. „Einige unter
uns gehen quasi im Halbschlaf zur Arbeit“, sagt Dr. Alexander Blau,
Arzt und Schlafforscher an der Charité Universitätsmedizin Berlin.
Nach der Zeitumstellung im Frühjahr sei der Montagsblues besonders
heftig. (2)

Abendtypen und Langschläfer besonders betroffen

Besonders gefährdet für miese Stimmung am Montag sind alle, die am
Wochenende ausschlafen, meint Blau. „Abendtypen“ oder Nachteulen
beispielsweise schlafen unter der Woche nur fünf, sechs Stunden –
obwohl der Durchschnittsdeutsche mindestens sieben zur Erholung
braucht – und sammeln so ein Schlafdefizit an. An den freien Tagen
wird dann ausgeschlafen. Gleiches gilt für die Langschläfer: Am
Wochenende dürfen sie endlich mal im Bett bleiben. Auch wer feiert
und dann bis mittags schläft, steuert auf einen Montagsblues zu. Denn
Schlafforscher wie Blau sehen den veränderten Tagesrhythmus am
Wochenende als Ursache.

Tagesablauf hormonell reguliert

Normalerweise schüttet der Organismus regelmäßig bestimmte Hormone
aus: Melatonin, wenn man schlafen soll und Kortisol, wenn die Nacht
ihrem Ende zugeht. (3) Wer am Wochenende den Tag zur Nacht macht,
bringt diesen sensiblen Rhythmus durcheinander. Das kann mitunter
sogar tödlich sein: So sterben montags besonders viele Menschen an
Herzproblemen. (4) „Ein Grund könnte der erhöhte Blutdruck infolge
eines starken Stressgefühls am Montag sein“, sagt Blau.

Chronotyp verändert sich im Alter

Die forsa-Umfrage zeigt auch, dass ältere Menschen weniger
Probleme mit dem Aufstehen am Montag haben. Die Wissenschaft
bestätigt das Phänomen: Der Chronotyp verändert sich mit der Zeit.
(5) Wer in jungen Jahren eine Nachteule ist, bleibt das nicht
unbedingt sein Leben lang. „Je älter wir werden, desto mehr Frühtypen
sind unter uns“, sagt Blau. Ein Grund dafür könnte sein, dass ältere
Menschen auch am Wochenende ihren normalen Rhythmus fortsetzen.
Frühes Zubettgehen am Sonntagabend, wie es laut forsa 40 Prozent der
Montagsmüden tun, oder ein Mittagsschläfchen, dem jeder Fünfte frönt,
sind dagegen kontraproduktiv. Dadurch riskiere man nur, sich nachts
schlaflos umherzuwälzen sagt Blau.

Montagshänger lässt sich vermeiden

Unruhe vor Beginn der neuen Woche, Zeitumstellung oder veränderter
Schlafrhythmus – es gibt viele Gründe, warum man nicht in den Schlaf
findet: „Zunächst sollten einfache Schlafregeln beachtet werden. Auch
Hausmittel wie warme Milch, Baldrian oder Passionsblumenkraut kann
man probieren“, rät Blau. Wem das nicht beim Einschlummern hilft, der
kann kurzfristig freiverkäufliche Einschlafhilfen wie die so
genannten Antihistaminika versuchen. Empfehlenswert sind Präparate
mit dem Wirkstoff Doxylamin, der beispielsweise in Hoggar® Night oder
Schlafsterne® enthalten ist. „Doxylamin kann helfen, ein- und
durchzuschlafen, da es den physiologischen Schlaf-Wach-Rhythmus
unterstützt“, sagt Blau. Weil Doxylamin nur sechs bis acht Stunden
wirkt, spürt man am Morgen danach keine Benommenheit. Der Wirkstoff
macht nicht abhängig. Wer unter andauernden Schlafstörungen mit
Erschöpfungszuständen leidet, sollte jedoch einen Schlafmediziner zu
Rate ziehen. Schlaftipps

– Gehen Sie unter der Woche zu regelmäßigen Zeiten zu Bett.
– Schlafen Sie möglichst sieben Stunden – unter der Woche wie am
Wochenende.
– Verzichten Sie am Sonntag auf den Mittagsschlaf.
– Ein Sonntagsspaziergang an der frischen Luft lässt Sie am Abend
leichter einschlafen.
– Trinken Sie keinen Kaffee oder schwarzen Tee nach 16:00h.
– Verzichten Sie am Sonntagabend auf Alkohol.

Über die STADA GmbH

Die STADA GmbH mit Sitz in Bad Vilbel, Deutschland, ist eine
lokale Vertriebs- gesellschaft der STADA Arzneimittel AG. Das
100-prozentige Tochterunternehmen vertreibt apothekenpflichtige und
apothekenexklusive Produkte des Konzerns in Deutschland. Insgesamt
umfasst das Portfolio der STADA GmbH 31 Produkte für verschiedene
Indikationen, darunter bekannte OTC-Marken wie Grippostad®, Ladival®,
Mobilat® und Hoggar®. Weitere Informationen unter www.stada.de

Quellen:
(1) Repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im
Auftrag von Hoggar®/STADA GmbH, unter 1.002 Erwerbstätigen über
18 Jahren, Dezember 2010
(2) Kantermann T et al. Curr Biol.2007;17(22):1996-2000.
(3) Born J et al. Nature. 1999;397(6714):29-30.
(4) Nicolau GY et al. Chronobiol Int. 1991;8(2):149-59.
(5) Randler C, Bilger S. J Psychol. 2009 Oct;143(5):509-20.

Pressekontakt:
fischerAppelt, relations, Frankfurt/Main
Birgit Schlevogt/Wiebke Feis

T: 069 4272 616-825/-802
E: stada@fischerappelt-relations.de

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