UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt Mission Lifeline

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Sie flüchten vor der aussichtslosen Lage in ihrer
Heimat, vor Krieg und Verfolgung und vor der desolaten Situation in
den Transitländern. Um nach Europa zu gelangen, wagen Schutzsuchende
die lebensgefährliche Mittelmeerüberquerung in seeuntauglichen
Booten. Massenhaftes Sterben ist die Folge: In diesem Jahr sind
bislang mehr als 1.400 Flüchtlinge und Migranten im Mittelmeer
ertrunken oder werden vermisst.

Die Organisation Mission Lifeline aus Dresden sieht dem Sterben
auf dem Mittelmeer nicht tatenlos zu und setzt sich aktiv für die
Rettung von Menschen in Seenot ein.

„Die Lifeline-Crew spürt in den Gefahrenzonen in Seenot geratene
Boote auf und leistet überlebenswichtige erste Hilfe. Ihre Arbeit ist
von unschätzbarem Wert. Die Bedeutung der
Nichtregierungsorganisationen bei den lebensrettenden Einsätzen im
Mittelmeer zeigt schon die Tatsache, dass von Januar bis Juni 40
Prozent der Lebensrettungseinsätze durch NGOs erfolgte.“ sagt Peter
Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe.

Aktuell hat die UNO-Flüchtlingshilfe der Seenotrettung von Mission
Lifeline 28.000 Euro zur Verfügung gestellt. Es ist die erste
Förderung der Dresdener Organisation durch die UNO-Flüchtlingshilfe.

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der nationale Partner des
Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Die NGO hat es
sich zur Aufgabe gemacht, die Zivilgesellschaft für die weltweiten,
lebensrettenden Einsätze des UNHCR zu mobilisieren. In Deutschland
unterstützt die UNO-Flüchtlingshilfe außerdem zahlreiche Initiativen
und Vereine. Im letzten Jahr waren es insgesamt 70 Projekte deutscher
Träger, die mit insgesamt 1,4 Millionen Euro gefördert wurden.
Projektschwerpunkte sind soziale und psychologische Hilfen sowie
Therapien und Beratungen. Asylsuchende erhalten kompetente
Rechtsberatung, die ihnen hilft, das komplizierte Asylverfahren zu
verstehen. Darüber hinaus fördert die UNO-Flüchtlingshilfe vermehrt
Initiativen, die die Aufgabe haben, Geflüchtete sozial und
wirtschaftlich zu integrieren – zum Beispiel Patenschafts- und
Mentoren-Programme.

Weitere Informationen und Spenden online:
www.uno-fluechtlingshilfe.de

Pressekontakt:
Dietmar Kappe
Tel. 0228 90 90 86-41
kappe@uno-fluechtlingshilfe.de

Original-Content von: UNO-Flüchtlingshilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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