Verwaltungen leisten trotz schwieriger Rahmenbedingungen gute Arbeit

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Die öffentlichen Verwaltungen mit der Pandemie überfordert? Diesen Eindruck erweckt ein Artikel mit dem Titel „Der Staat im Homeoffice“ in der FAZ vom 4. Dezember. Den darin erweckten Eindruck, will der Vorsitzende des dbb Hessen, immerhin der gewerkschaftliche Dachverband von rund 47.000 Beamten und Arbeitnehmern des öffentlichen Dienstes in 39 Fachgewerkschaften nicht stehenlassen.

„Improvisation und Kreativität sind der Verwaltung durchaus nicht fremd“, sagt Heini Schmitt. Aber man könne von Verwaltungen keine Wunderdinge erwarten, wenn die Rahmenbedingungen schlicht den Anforderungen deutlich hinterherhinken. Davon merkt der Bürger im Normalfall aber wenig bis gar nichts, findet Schmitt. „Viele Berufe seien sogar dadurch geradezu gekennzeichnet, weil sie diese Defizite dauerhaft ausgleichen müssten“, sagt Schmitt. Dauerprobleme in seinen Augen sind Personalknappheit, veraltete oder ganz fehlende technische Ausstattung oder kaum handhabbare Gesetze. „Viele Bereiche der Verwaltung würden ohne die Kreativität der Beschäftigten längst nicht mehr funktionieren“, ist Schmitt überzeugt.

Dass es dennoch alles gut funktioniert sieht Schmitt als Ergebnis überdurchschnittlicher Einsatzbereitschafts und Mut zur Improvisation. „Und gerade in Krisenzeiten beweist die Verwaltung, dass sie einfach anpackt, dass sie von heute auf morgen höchst flexibel alles tut, was nötig ist, um Probleme zu bewältigen, im besten Interesse der Bürgerinnen und Bürger.“

Gerade in den immer schneller aufeinander folgenden Krisenszenarien – Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Pandemie – hätten Verwaltungen stets gezeigt, dass sie trotz alles strukturellen Problem Außergewöhnliches zu leisten imstande sind. Da auch in Zukunft weitere Ausnahmesituationen wahrscheinlich sind und deshalb die Digitalisierung in der Verwaltung schneller voranschreiten muss, sieht Schmitt den Ball beim Dienstherrn, endlich den dazu passenden Rahmen zu schaffen. „Wären die Rahmenbedingungen vorhanden, so könnte die Verwaltung mit der Innovationskraft der Privatwirtschaft ohne Weiteres Schritt halten.“

Pressekontakt:

Andreas Nöthen
Pressesprecher
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