Wahlen in Berlin: Wowereit auf Mission 100

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Gestern trafen Wowereit und Künast im TV-Duell
aufeinander. Die Betfair-Community war unbeeindruckt vom Auftritt der
Grünen und sieht Wowi bereits im Roten Rathaus.

Als Klaus Wowereit (SPD) und Renate Künast (B–90/die Grünen)
gestern Abend um 20:15 Uhr im rbb die Bühne betraten, um sich der
Auseinandersetzung im „Berlin-Duell“ zu stellen, lagen Wowereits
Chancen Bürgermeister zu bleiben, laut Betfair der weltgrößten
Wettbörse, bei 92,6% (Quote: 1,08). Daran änderte sich während des
Duells wenig und mittlerweile sind die Chancen noch leicht auf 95,2%
(1,05) gestiegen – so dass die 100% in greifbarer Nähe sind. Künasts
Chancen sind dagegen mit 4,8% (21) minimal.

Dabei präsentierte sich die Spitzenkandidatin der Grünen gestern
gut. Sie argumentierte schlüssig und zeigte sich angriffslustig. Doch
der Herausforderin, die zum Attackieren gezwungen war, fehlten die
Angriffspunkte, um Wowereit in die Ecke zu zwängen. Zu sehr ähneln
sich die Standpunkte der beiden Parteien. Lediglich beim geplanten
Ausbau der Autobahn A 100 gab es große Widersprüche zwischen den
Spitzenkandidaten. Dementsprechend fiel es den beiden Kontrahenten
schwer, ihren politischen Gegner – abgesehen von den üblichen
Vorwürfen und politischen Spielereien – richtig ins Kreuzfeuer zu
nehmen.

Klaus Wowereit, der gestandene Politiker, sah sich dazu auch gar
nicht genötigt. Er, der fest verwurzelt scheint in Berlin,
präsentierte sich nicht als Kandidat, sondern als souveräner
Amtsinhaber. Ruhig und gelassen äußerte sich der Sozialdemokrat im
Rededuell der beiden Spitzenkandidaten und ließ keinen Zweifel daran
aufkommen, wer am 18. September ins Rote Rathaus einzieht. Umfragen
von infratest dimap bestätigen seine Selbsteinschätzung. So würden
bei einer Direktwahl 56% für Wowereit stimmen, für Herausforderin
Renate Künast hingegen nur 21%.

Eine rot-grüne Koalition wird sowohl von den Grünen als auch den
Sozialdemokraten mehrheitlich angestrebt. Diesen Koalitionswunsch
bekräftigte Künast nun gestern mehrfach. Das Bekenntnis zu Rot-Grün
darf als Absage an eine mögliche Koalition aus CDU und Grünen
gewertet werden. Damit beraubt sich Künast aber zugleich ihrer
letzten Option für das Amt des Regierenden Bürgermeisters in Berlin.
Denn nur als potentieller Seniorpartner in einer Koalition mit den
Christdemokraten hätte die Spitzenkandidatin der Grünen noch halbwegs
realistische Chancen auf den Einzug ins Rote Rathaus gehabt.

Bei einer Koalition mit der SPD bliebe den Grünen nur die
Juniorpartnerschaft unter der Führung von Klaus Wowereit. Dieser
äußerte sich bedeckt bei der Frage nach möglichen Koalitionen und
nannte neben den Grünen auch die Linke als Option. Die SPD liegt in
Umfragen mit derzeit 29,5% weit vorne. Die Grünen sind mit nur 20%
abgeschlagen und liegen derzeit sogar hinter der CDU (22%).

Eine hochauflösende Grafik zur Entwicklung der Siegchancen der
vergangenen Monate steht für Sie auf www.betfair.de/presse zum
Download bereit.

Landtagswahlen 2011 – Nächster Regierender Bürgermeister von Berlin
Klaus Wowereit (SPD): 95,2% (Quote: 1,05)
Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen): 4,8% (Quote: 21)
*Stand der Quoten: 09.09.2011, 15:30 Uhr.

Über Betfair

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