Wähler in Bayern stimmen für Gams& Co.! / EMNID-Umfrage belegt: Mehrheit ist gegen die wildtierfeindliche Landespolitik

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In kaum einem Bundesland ist die Waldpolitik so
wildtierfeindlich wie in Bayern. Dass der gesetzliche Grundsatz „Wald
vor Wild“, der Rothirsch, Reh und Gämse ausschließlich einen
negativen Einfluss auf Forstpflanzen zuschreibt, am Wählerwillen
vorbei geht, zeigt eine aktuelle Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts EMNID im Auftrag der Deutschen Wildtier
Stiftung: Eine große Mehrheit der bayerischen Wähler lehnt die
derzeit geltenden Regelungen ab, die im Bergwald die Jagd auf
Rothirsch, Gams und Reh über das ganze Jahr zulässt. 70 Prozent der
Befragten halten eine Schonzeit für wichtig, selbst wenn durch
ganzjährige Jagd der Wald besser wachsen könnte. Die bayerischen
Wähler erteilen damit der gegenwärtigen Jagdpraxis in den bayerischen
Alpen eine klare Absage!

Auf die Frage „Halten Sie den Grundsatz Wald vor Wild für
richtig?“, antwortet eine absolute Mehrheit von 55 Prozent, diesen
für nicht richtig zu halten. „Damit stellen sich die bayerischen
Wähler gegen die Forstpolitik der Staatsregierung in den vergangenen
Jahren“, sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der
Deutschen Wildtier Stiftung.

Wie verfilzt die geltende Wildtierfeindlichkeit ist, zeigt die
Tatsache, dass sich keine der etablierten Parteien in ihrem
Wahlprogramm für ein Ende des Grundsatzes „Wald vor Wild“ einsetzt.
Im Gegenteil: Die bayerischen GRÜNEN fordern explizit eine bayernweit
konsequente Umsetzung von „Wald vor Wild“ – und damit weiterhin
ganzjährige Abschüsse im Bergwald! Allein in Oberbayern darf auf über
30.000 Hektar Bergwald ganzjährig auf Gams-, Rot- und Rehwild gejagt
werden. „Die Gams und andere Wildtiere sind die Verlierer der
bayerischen Landtagswahl, wenn die Politik nicht zum Umdenken bereit
ist“,kritisiert Münchhausen und fordert eine kritische Prüfung aller
Gebiete, in denen die Schonzeit aufgehoben wurde.

Unter dem Link http://bit.ly/EMNID-Umfrage-Gams können Sie
Hintergrundinformationen und die Ergebnisse der Emnid-Umfrage
herunterladen.

Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de

Pressekontakt:
Eva Goris, Pressesprecherin, Christoph-Probst-Weg 4, 20251 Hamburg,
Telefon 040 9707869-13, Fax 040 9707869-19,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de

Original-Content von: Deutsche Wildtier Stiftung, übermittelt durch news aktuell

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