WAZ: FDP-Politiker Stamp kritisiert die Arbeit der Integrationsräte

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Joachim Stamp, FDP-Fraktionsvize im NRW-Landtag, hat
die Arbeit der Integrationsräte hart kritisiert. “Die
Integrationsräte bringen nichts. Das ist viel Folklore, aber für die
Integration leisten sie wenig”, sagte Stamp der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagausgabe).

Nach Ansicht des Liberalen sollten die heutigen Integrationsräte
durch “Integrationsausschüsse” ersetzt werden, in denen Migranten und
Nicht-Migranten sitzen sollten. “Deren Stellung sollte mit der
kommunaler Schul- oder Sozialausschüsse gleichgestellt sein. Das
würde zu mehr Verbindlichkeit führen.”

Stamp forderte darüber hinaus ein Ende der “ritualisierten
Funktionärs-Dialoge” über Integration. Die hätten mit dem Alltag der
Menschen nichts zu tun. “Alltäglich ist, dass gerade Jugendliche mit
Migrationshintergrund es schwerer haben bei Bewerbungen oder bei der
Wohnungssuche. Und dass sich dann auch Zugewanderte aus der dritten
Generation nicht anerkannt und nicht als Deutsche fühlen”, meinte
Stamp.

Die hohe Zustimmung von Türken, die in NRW leben, für Erdogan
mache eine neue Integrationspolitik nötig. Stamp forderte unter
anderem eine von Prominenten begleitete Einbürgerungskampagne, ein
Bekenntnis zum Grundgesetz bei der Einbürgerung, eine Schulpflicht
für Flüchtlinge bis zum 25. Lebensjahr sowie mehr Integrationsarbeit
“mitten in den Milieus vor Ort”.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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