Weser-Kurier: Bremens Bürgermeister Sieling (SPD) relativiert umstrittene Äußerungen

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Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) hat
seine Negativ-Aussage über die bürgerlichen Stadtteile Schwachhausen
und Oberneuland relativiert. Im WESER-Strand-Talk des WESER-KURIER
(www.weser-kurier.de/web396) sagte er auf Nachfrage von Moderatorin
Bärbel Schäfer, seine Formulierung sei „zugespitzt oder sogar
überspitzt“ gewesen. „Schwachhausen und Oberneuland sind starke
Stadtteile, in denen viel geleistet worden ist, unter anderem in der
Zeit der Flüchtlingskrise“, sagte Sieling. Er habe mit seiner
Äußerung bei Radio Bremen vermeiden wollen, Stadtteile mit hoher
Arbeitslosigkeit und sozialen Brennpunkten weiter zu stigmatisieren.
Sieling: „Die erwartete Antwort war, er nennt Gröpelingen, Tenever,
Blumenthal. Wir müssen darüber reden, wie wir die Verantwortung
wahrnehmen, dass wir die Stadt zusammenhalten. Und da müssen alle mit
ran.“

In dem Radio-Bremen-Beitrag hatte Sieling auf Nachfrage
Schwachhausen und Oberneuland als Problemstadtteile benannt und
gesagt: „Dort gibt es viele Menschen, die ganz, ganz viele Ressourcen
haben und die ich bitte, mehr davon für das Gemeinwesen aufzuwenden.“
Für seine Aussage war der Bürgermeister von Oppositionspolitikern von
CDU und FDP scharf angegangen worden. Auch Mitglieder der Beiräte von
Oberneuland und Schwachhausen hatten Sieling kritisiert. Aus
Gröpelingen und Osterholz hatte er Zustimmung bekommen.

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