Weser-Kurier: Zur FDP in Niedersachsen

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Ohne eigenes Profil fragen sich die Bürger, wozu
man die Liberalen noch braucht. Die FDP muss sich also von der Union
deutlich abgrenzen – ohne gleichzeitig in offenen Streit
auszubrechen. In Berlin misslingt diese Gratwanderung, zumal die FDP
den Aufstand auf Themenfeldern probt, bei denen die Menschen ihnen
nicht allzu viel Kompetenz zutrauen. In Niedersachsen ist es eher
umgekehrt. Die Sehnsucht nach Harmonie hat die Landesliberalen zahm
werden oder zumindest zahm wirken lassen. Ihre Handschrift bei
Reformen kommt zu selten zum Vorschein, ihr Anteil am
Regierungshandeln geht oft unter. Wer hat schon registriert, dass
etwa die neue Oberschule auf ein FDP-Modell zurückgeht? Natürlich war
die Arbeit im Land vom Chaos im Bund überlagert, natürlich fehlte
seit zwei Jahren ein Richtungsgeber, weil der bisherige
Landesvorsitzende Philipp Rösler seine ganze Kraft in Berlin
aufwenden musste.

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