Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu WhatsApp

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WhatsApp erlebt einen Höhenflug. Wer sich
anschaut, wie junge Menschen miteinander kommunizieren, den wird das
nicht wundern. Ganze Schulklassen tauschen sich in Gruppen-Chats aus.
Entsprechend rangiert der Dienst seit geraumer Zeit ganz oben auf der
Liste der beliebtesten Apps in Deutschland. Die SMS ist dagegen ein
Auslaufmodell, und ob sich Mobilfunkanbieter wie die Deutsche Telekom
mit ihren SMS-Nachfolgeprodukten durchsetzen werden, erscheint
fraglich. Immerhin tummeln sich einige Giganten auf dem Markt der
Nachrichtendienste. WhatsApp liegt nur noch 1,9 Millionen Nutzer
hinter Facebook. Das ist insofern interessant, als dass WhatsApp mit
99 US-Cent im Jahr zwar sehr günstig ist, aber doch überhaupt etwas
kostet. Facebook verlangt von seinen Nutzern kein Geld. Dennoch
könnte Marktanalysten zufolge WhatsApp dem Sozialen Netzwerk bald den
Rang ablaufen – und ist damit ein heißer Übernahmekandidat. Google
hat angeblich schon ein Angebot vorgelegt. Es soll sich auf mehr als
eine Milliarde US-Dollar belaufen. In dieser Branche kennt man
Beträge in dieser Höhe.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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