Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielfeld) zu Antisemitismus

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Wir sollten alle Kippa tragen. Diese Geste
beseitigt zwar nicht den Antisemitismus – so wenig wie nach den
Anschlägen von Paris die Eiffelturm-Bilder und Frankreich-Fahnen in
Facebook den Terror eliminiert haben. Aber als Zeichen des
Zusammenhalts ist sie wichtig. Antisemitismus sowie rassistischer und
religiöser Hass dürfen sich nicht einbürgern.

Gerade in Deutschland gilt es, den Anfängen zu wehren. Verheerend
waren die Versuche von Bertelsmann und der Musikindustrie, den
Skandal um den antisemitischen Rap von Farid Bang und Kollegah
zunächst auszusitzen. Das Aus für den »Echo« ist nur folgerichtig.
Die Branche wird den Ausfall einer Party, auf der sich die Branche
vor allem selbst gefeiert hat, verschmerzen.

Das demonstrative Tragen der Kippa ist ein Anfang. Die Diskussion
muss weitergehen – in den Schulen, am Arbeitsplatz, im Bus, Stadion,
den sozialen Medien, überall. Es ist nicht jedermanns Sache, sich
durch Kreuz, Kopftuch oder eben das Kappl, wie die Kippa früher im
Jiddischen hieß, öffentlich zu seiner Religion zu bekennen. Aber es
muss möglich sein.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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