Westfalen-Blatt: Ein Kommentar zur Oberbürgermeisterwahl in Görlitz

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Manchmal geben Wähler Personen ihre Stimmen,
nicht weil sie den Kandidaten oder die Kandidatin gut finden, sondern
weil sie aus ihrer Sicht Schlimmeres verhindern wollen. Das war unter
anderem so bei den Präsidenten-Wahlen in Österreich und Frankreich,
als ein erheblicher Teil der Bürger vor allem einen Rechten als
obersten Repräsentanten seines Staates verhinderte. Daran ist nichts
Unmoralisches, das ist demokratisches Recht. Die Mimimi-Haltung der
AfD in Görlitz zeugt deshalb erneut von einem zumindest schwierigen
Verhältnis zu Mechanismen der in Deutschland geschätzten Staatsform.
Zum Glück hat Annegret Kramp-Karrenbauer, die Bundesvorsitzende der
CDU, ihren ersten Tweet zum Wahlausgang, in dem sie den Erfolg nur
der CDU ans Revers heftete, schnell präzisiert. Denn klar ist: In
gewissen Teilen Deutschlands wird nur mit einer ganz großen Koalition
verhindert werden können, dass rechte Rattenfänger das Bild
Deutschlands weiter beschädigen und letztlich damit auch die Region
wirtschaftlich weiter schwächen, die sie vorgeben, stärken zu wollen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Scholz Stephan
Telefon: 0521 585-261
st_scholz@westfalen-blatt.de

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