100ster Bürgerbus in NRW an Bürgerbus Meschede e.V. übergeben

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Sie brauchen Menschen, die sich engagieren, dann ist ihr Erfolg eine Geschichte über Lebensqualität und soziale Verantwortung. In vielen Gemeinden Deutschlands helfen Bürgerbusse vor allem Senioren, ein weitgehend unabhängiges, selbstbestimmtes Leben aufrecht zu erhalten. Gerade dann, wenn Hilfe immer nötiger wird. Das wissen auch die Mescheder (Sauerland), die deshalb am 19. September 2011 einen eigenen Verein ins Leben gerufen haben, den „Bürgerbus Meschede e.V.“. Am Gründungstag gleich ein Jubiläum zu feiern, ist dabei nicht alltäglich. Doch der neue Bürgerbusverein nimmt den 100sten Bürgerbus (davon 30 Bürgerbusse vom Minibuswerk Dortmund gefertigt) in Nordrhein-Westfalen in Betrieb: einen Mercedes Benz „Sprinter Mobility 23“. Neben den Sprintern Transfer, Travel und City ist der Sprinter Mobility ein Spezialist für den Einsatz im Stadt-, Überland- und Shuttle-Verkehr für bis zu 8 Fahrgäste. Sein umfangreiches Ausstattungsprogramm ist vorrangig auf die Beförderung von Fahrgästen zugeschnitten die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Entsprechend großzügig und komfortabel sind Sitzverteilung und Sitzteiler bereits serienmäßig bemessen. Als Zugangshilfen stehen neben Haltesystemen und großzügigen Einstiegen ebenso Rollstuhl-Rampen und Lift-Systeme zur Auswahl. Das serienmäßig verbaute Fußboden- Schienensystem erlaubt die flexible Anordnung von Sitzen und Rollstühlen im Fahrgastraum.
Übergeben wurde der Jubiläums-Bus mit einem symbolischen Schlüssel von Dirk Surkau, Daimler-Gebietsverkäufer, an Wolfgang Droste, erster Vorsitzende vom Bürgerbus Meschede e.V.. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 80 kW (109 PS) CDI-Motor nach Euro IV Standard mit einem 6-Gang Schalt-getriebe. Rundumverglasung mit wärmedämmendem Glas und mit Bandfilter an der Frontscheibe, elektrisch betätigte Schiebetür nebst ausfahrbarer Trittstufe, Zusatzwärmetauscher im Fahrgastraum, elektrische Warmluftheizung und 5 kW Warmwasser-Zuheizer gewährleisten Komfort und Behaglichkeit für die Fahrgäste.
Sicherheitstechnisch verfügt der 100ste Bürgerbus über Antiblockiersystem (ABS), Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR), Bremsassistent (BAS) und elektronische Bremskraftverteilung (EBV) in Kombination mit dem serienmäßigen ADAPTIVE ESP. Darüber hinaus besitzt er einen Licht-Regen-Sensor, eine adaptive Bremslichtfunktion, wie auch beheizbare Außenspiegel. Die Fahrer erwartet neben optimaler Ergonomie ein Schwingsitz in Komfortausführung.
Basis des Sprinter Mobility 23 ist, wie die aller Minibusse, der Anfang 2006 völlig neu am Markt eingeführte Sprinter Kastenwagen, der in Optik und Technik neue Maßstäbe gesetzt hat. Joystick-Schaltung, eine Pkw-ähnliche Fahrerplatz-Ergonomie, umfangreiche Ablagen sowie eine Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung sind nur einige seiner zahlreichen Highlights. Zum Bürgerbus ausgebaut wurde der Jubiläums-Bus im Minibuswerk der Daimler AG in Dortmund, der Mercedes-Benz Minibus GmbH.
Bürgerbus-Vereine decken in vielen ländlichen Regionen die Verkehrswege ab, die zwar für die Bürger wichtig, für große Nahverkehrsunternehmen jedoch unwirtschaftlich oder topografisch nicht erreichbar sind. Da diese Arbeit von Vereinen und ehrenamtlichen Helfern realisiert wird, muss sie sich so wirtschaftlich wie möglich umsetzen lassen. Mercedes-Benz Minibusse bringen dafür beste Voraussetzung mit.

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