25 Jahre bpa Sachsen – Festveranstaltung auf Schloss Albrechtsberg in Dresden / Rückblick auf Erreichtes und Ausblick auf Herausforderungen

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Mit einer Festveranstaltung auf Schloss
Albrechtsberg in Dresden am 14.09.2018 haben knapp 200 Gäste von
Pflegeeinrichtungen, Pflege- und Krankenkassen sowie der Politik das
25-jährige Bestehen der sächsischen Landesgruppe des Bundesverbandes
privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) gewürdigt. Die
bpa-Landesgruppe Sachsen und ihre heute fast 700 Mitgliedsunternehmen
waren maßgeblich am Aufbau der neuen ambulanten und stationären
Versorgungsstrukturen nach der Wiedervereinigung beteiligt und sind
aus der Pflegelandschaft nicht mehr wegzudenken.

Der Vorsitzende des bpa Sachsen, Dr. Matthias Faensen, sprach von
einer packenden Erfolgsstory. „Wo früher Staatsdirigismus und
Planwirtschaft waren, haben wir heute 100fache Geschichten von der
Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Im sich verschärfenden
Wettbewerb behaupten sich heute nur diejenigen Anbieter, die
qualitativ hochwertige Leistungen zu adäquaten Preisen anbieten und
deren Arbeits- und Entscheidungsabläufe transparent sind. Diesem
Anspruch werden die privaten Anbieter mit der ungebrochen hohen
Nachfrage nach ambulanter und stationärer Versorgung in
beeindruckender Weise gerecht.“

In ihrem Grußwort würdigte die Staatsministerin für Soziales und
Verbraucherschutz, Barbara Klepsch, den bpa als wichtigen
Dienstleister und leistungsfähigen Partner in der sächsischen
Pflegelandschaft. Seine Mitgliedseinrichtungen erbrächten einen
entscheidenden Beitrag zur Sicherstellung der pflegerischen
Versorgung. Hierfür, und das betonte sie ausdrücklich, gebühre allen
Beteiligten großer Dank und Anerkennung. Zur Bewältigung der vor uns
liegenden Herausforderungen wolle sie ein fester Partner an der Seite
des bpa sein, sagte sie an Dr. Faensen gerichtet.

Wie Dr. Faensen und die Staatsministerin zuvor, gingen die beiden
weiteren Laudatoren, Rainer Striebel, Vorsitzender des Vorstandes der
AOK PLUS, und bpa-Präsident Bernd Meurer, auf die Herausforderungen
des demografischen Wandels und den sich verschärfenden
Fachkräftemangel ein. Um diesen zu begegnen, sei eine Bündelung aller
gesellschaftlichen Kräfte nötig. Unabdingbar sei es jedoch, die
Vergütungen der Mitarbeiter zu erhöhen, deren engagierte Arbeit zu
wertschätzen und die Fachkräftemigration aus Nicht-EU-Staaten
verstärkt in den Blick zu nehmen. Dabei sei es, so Meurer, mehr als
kontraproduktiv, wenn immer wieder Stimmung gegen privat-gewerbliche
Träger gemacht werde. Soziales Engagement und wirtschaftliches
Interesse passten vielmehr gut zusammen, was sich nicht zuletzt durch
die stetig steigenden Marktanteile der privaten Träger zeige. Er
appelliere an die Politik, sich zur Trägervielfalt zu bekennen.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
650 in Sachsen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
305.000 Arbeits- und circa 23.000 Ausbildungsplätze
(www.youngpropflege.de, www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 24,2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Jacqueline Kallé, Leiterin der bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.:
0341/52 90 44 60, Mobil: 0162/134 13 56, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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