50 Jahre Stiftung Deutsches Hilfswerk: 1,8 Milliarden Euro Hilfe (FOTO)

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Dieses Jahr feiert die Stiftung Deutsches Hilfswerk ihr 50jähriges
Bestehen. Hand in Hand mit der Deutschen Fernsehlotterie fördert sie
seit einem halben Jahrhundert Sozialprojekte im ganzen Land.

Ein Sorgentelefon für Eltern mit unheilbar kranken Kindern, ein
Haus für alle Generationen oder eine Wohngruppe für mediensüchtige
Jugendliche – die Stiftung Deutsches Hilfswerk und die Deutsche
Fernsehlotterie helfen in Deutschland dort, wo Hilfe nötig ist.
Dieses „Tandem für den guten Zweck“ feiert im Juni sein 50jähriges
Bestehen.

Erste Vergabesitzung im Juni 1967

Seitdem sorgt die Stiftung für die Verteilung des Reinerlöses aus
dem Losverkauf der Fernsehlotterie. Am 7. Juni 1967 fand die erste
große Sitzung der Stiftung statt. Verabschiedet wurden die
Richtlinien des Förderwesens, aber auch ersten Förderanträgen wurden
stattgegeben. „Die Fernsehlotterie und die Stiftung sind seit 50
Jahren wichtige Stützen des solidarischen Miteinanders und Partner
des sozialen Lebens in Deutschland. Gemeinsam mit unseren Mitspielern
fördern wir soziale Projekte im ganzen Land“, sagt Christian Kipper,
Geschäftsführer der Stiftung Deutsches Hilfswerk und der Deutschen
Fernsehlotterie.

Der Erfolg der Fernsehlotterie macht eine Stiftung notwendig

Ins Leben gerufen wurde die Stiftung bereits am 23. Februar 1967
vom Norddeutschen Rundfunk und der Bundesvereinigung der kommunalen
Spitzenverbände. Ihr Ziel: Die stetig steigenden Einnahmen der noch
jungen Soziallotterie sollten von nun an in ganz Deutschland für
soziale und karitative Projekte verteilt werden.

So funktioniert die Förderung

Rund 400 Projekte unterstützt das Hilfswerk jährlich. Ermöglicht
wird dies durch den Losverkauf der Fernsehlotterie – die Mitspieler
helfen mit jedem Los gemeinnützigen Projekten in ganz Deutschland.
Die Stiftung fördert gemäß ihrer Satzung und Richtlinien soziale und
karitative Maßnahmen freier gemeinnütziger Träger. Das sind
beispielsweise Vereine, gemeinnützige GmbHs oder Stiftungen. Diese
stellen einen Förderantrag bei der Stiftung. Hier wird ihr Anliegen
geprüft. Ein Kuratorium aus Vertretern der ARD, der Spitzenverbände
der Freien Wohlfahrtspflege sowie der kommunalen Spitzenverbände
berät den Vorstand bei der Vergabe. Die endgültige Entscheidung über
die Förderung fällt in den Vergabesitzungen des Vorstandes. Zwei Mal
im Jahr beraten hier unter anderem Vertreter der BAGFW, der ARD, der
kommunalen Spitzenverbände und des BMFSFJ über die Anträge. Nach
Zustimmung werden die Mittel schnell an die Förderprojekte
weitergegeben.

Zukunft der Stiftung und der Soziallotterie

„Unser Auftrag bleibt die Förderung und Organisation sozialer
Projekte, die das solidarische Miteinander in Deutschland stärken.
Dabei reagieren wir auf aktuelle gesellschaftspolitische
Entwicklungen im städtischen und ländlichen Raum. So konnten 2016
allein über einen Sonderfonds rund 25 Millionen Euro an 234 Projekte
für geflüchtete Menschen verteilt werden“, erklärt Kipper. Insgesamt
belief sich die Fördersumme 2016 auf rund 90 Millionen Euro – ein
Rekord in der Geschichte des Tandems.

Weitere Herausforderungen gibt es mehr als genug: Es gilt, das
Förderwesen zeitgemäß weiter zu entwickeln und neue Bedürfnisse in
der Gesellschaft wahrzunehmen. So brauchen in Zeiten des
demografischen Wandels viele Kommunen und Städte Unterstützung bei
der Gestaltung des sozialen Miteinanders: Projekte, die Alt und Jung
zusammen führen stehen unter anderem im Fokus. Die
Quartiersentwicklung ist ein wichtiger Förderschwerpunkt des
Hilfswerks. Mit rund 6 Millionen Euro unterstützte das Tandem hier im
vergangenen Jahr 53 Maßnahmen – Tendenz stark steigend. Hier handelt
es sich um Projekte, die beispielsweise Infrastruktur für Menschen
mit eingeschränkter Mobilität schaffen, den Generationen-Dialog
initiieren oder Angebote schaffen zum Verbleib im gewohnten sozialen
Umfeld.

„Die gelebte Nachbarschaft im Quartier und der Blick für die
Menschen in der Umgebung sind für unsere Gesellschaft sehr wichtig“,
betont Kipper. Deshalb wolle man auch in den nächsten Jahrzehnten
gemeinsam mit den Mitspielern dort Verantwortung übernehmen, wo Hilfe
erforderlich ist. Den Förderantrag und weitere Informationen gibt es
auf der Webseite der Fernsehlotterie:
www.fernsehlotterie.de/informieren/deutsches-hilfswerk

Meilensteine Stiftung Deutsches Hilfswerk

– 23. Februar 1967: Gründung der Stiftung Deutsches Hilfswerk
durch den NDR und die Bundesvereinigung der kommunalen
Spitzenverbände.

– 7. Juni 1967: Erste ordentliche Zusammenkunft von Kuratorium und
Vorstand zu Förderrichtlinien und Antragsgewährung.

– Ab 1992: In den kommenden Jahren werden verstärkt Projekte in
den neuen Bundesländern gefördert. Besonders im Bereich
Altenpflege und bei heilpädagogischen Einrichtungen besteht
großer Nachholbedarf.

– 1998: Die ARD Fernsehlotterie erwirtschaftet mit 67,4 Millionen
Euro den bis dahin größten Umsatz ihrer Geschichte. Aus dem
Reinerlös werden in diesem Jahr 395 Projekte gefördert, so viele
wie noch nie zuvor.

– 2016: Die Deutsche Fernsehlotterie unterstützt zusammen mit der
Stiftung, dem Deutschen Hilfswerk, 611 soziale Projekte in ganz
Deutschland mit rund 90 Millionen Euro – eine neue
Rekordfördersumme. Die Fernsehlotterie verzeichnet zudem einen
Einspielrekord von 173,4 Millionen Euro.

– 2017: Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen der Stiftung Deutsches
Hilfswerk.

Pressekontakt:
Andreas von Münchow
Leitung Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Fernsehlotterie
Mail: a.vonmuenchow@fernsehlotterie.de
Telefon: 040 / 414104 38

Weitere Informationen:

www.fernsehlotterie.de
www.du-bist-ein-gewinn.de

Original-Content von: Deutsche Fernsehlotterie, übermittelt durch news aktuell

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