Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen stellt personelle Weichen für die Zukunft

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Verträge von Schauspielintendant Christian Tombeil und Generalmusikdirektor Tomá? Netopil laufen zum Ende der Spielzeit 2022/2023 aus

Vertrag von Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh wird um ein Jahr bis Sommer 2024 verlängert

Der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen (TUP) hat in seiner gestrigen Sitzung wichtige Entscheidungen für die zukünftige personelle Aufstellung des Essener Theater- und Konzertbetriebes getroffen. So werden die Amtszeiten von Schauspielintendant Christian Tombeil und Generalmusikdirektor Tomá? Netopil vertragsgemäß im Sommer 2023 enden. Für den Vertrag von Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh ist eine Verlängerung bis zum Ende der Spielzeit 2023/2024 vorgesehen, bevor der Kontrakt dann altersbedingt ausläuft. Bereits seit April steht fest, dass Hein Mulders, der die Philharmonie Essen, das Aalto-Musiktheater und die Essener Philharmoniker aktuell in Personalunion leitet, die TUP im Sommer 2022 verlassen und die Leitung der Oper Köln übernehmen wird. Zur Neubesetzung hat der Aufsichtsrat eine Findungskommission eingesetzt und bereits erste Gespräche mit Kandidatinnen und Kandidaten geführt.

Der Aufsichtsrat würdigt das erfolgreiche Wirken von Christian Tombeil (seit 2010 im Amt), Ben Van Cauwenbergh (seit 2008), Hein Mulders (seit 2013) und Tomá? Netopil (seit 2013) und schätzt dabei nicht nur den hohen künstlerischen Anspruch, sondern auch die besonderen menschlichen Qualitäten der vier Führungspersönlichkeiten. Barbara Rörig, Vorsitzende des TUP-Aufsichtsrates, dankt den Intendanten und dem Generalmusikdirektor für die stets sehr gute Zusammenarbeit und freut sich gleichzeitig auf die anstehenden Spielzeiten in der derzeitigen Konstellation: ?Es war eine erhebliche Belastung in dieser Pandemie, die Motivation und Leistungsfähigkeit der Ensembles aufrecht zu erhalten. Das ist nicht zuletzt dank der Professionalität und dem Engagement der Intendanten gut gelungen. Jetzt müssen wir die Weichen für die nächste Dekade stellen.? Der Essener Kulturdezernent Muchtar Al Ghusain ergänzt: ?Theater und Philharmonie in Essen spielen in der Bundesliga der deutschen Theater und Konzerthäuser ? da versteht es sich, dass wir in der Personalfindung mit großer Verantwortung und Sachverstand gute Entscheidungen treffen müssen, um auch in Zukunft auf diesem Niveau mithalten zu können. Dafür hat der Aufsichtsrat heute eine gute Grundlage geschaffen.?

Der Aufsichtsrat legt darüber hinaus sehr großen Wert darauf, die Mitglieder des Opern- und Schauspielensembles sowie der Ballettcompagnie mit Verantwortung in der anstehenden Phase des Übergangs zu begleiten. ?Eine Tabula rasa, wie bisweilen an Theatern noch verbreitet, soll vermieden werden?, betont Barbara Rörig.

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