BDI-Präsident Keitel zu einer beschleunigten Energiewende in Deutschland

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– Kluge Gestaltung bietet Chancen für Wachstum und Innovation
– Zuverlässige und wettbewerbsfähige Energieversorgung sichern
– Unternehmen brauchen Begrenzung der Belastung durch das
Erneuerbare-Energien-Gesetz

„Wenn die beschleunigte Energiewende klug gestaltet wird, bietet
sie große Wachstums- und Innovationschancen“, sagte BDI-Präsident
Hans-Peter Keitel am Sonntag in Berlin. Ein Vorziehen des Ausstiegs
aus der Kernenergie dürfe nicht dazu führen, dass die
Energieversorgung in Deutschland unsicherer werde. „Die hohe
Versorgungssicherheit im Industrieland Deutschland ist ein prägender
Standortvorteil“, unterstrich Keitel. „Die Industrie braucht einen
verlässlichen Planungshorizont, was künftige Belastungen durch die
Förderung der erneuerbaren Energien angeht.“

Der BDI fordert die unveränderte Fortsetzung der besonderen
Ausgleichsregelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das der
Gesetzgeber derzeit novelliert. Die Belastung der energieintensiven
Unternehmen muss laut BDI bei höchstens 0,05 Cent pro Kilowattstunde
bleiben. Sonst gerieten die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben und
Arbeitsplätzen sowie erfolgreiche Wertschöpfungsketten in Gefahr.

Sofern diese Bedingung erfüllt sei, setze sich der BDI für die
Begrenzung der EEG-Umlage auf zwei Cent pro Kilowattstunde für das
produzierende Gewerbe ein. Damit würde für die Industrie die Höhe der
Umlage des Jahres 2010 eingefroren. Die EEG-Umlage war zuletzt
deutlich gestiegen, in den vergangenen zwei Jahren um 169 Prozent auf
3,53 Cent pro Kilowattstunde.

„Bereits heute ist die deutsche Industrie weltweit führend auf dem
Feld der erneuerbaren Energien“, sagte Keitel. „Der Durchbruch ist
dann geschafft, wenn die Erneuerbaren ohne Förderung am Markt
bestehen können. Dafür liegt noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns.“

Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
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