BERLINER MORGENPOST: Exklusiv: Staatsoper eröffnet – und schließt wieder Opernhaus wird am 3. Oktober eröffnet. Regulärer Spielbetrieb soll aber erst im Dezember beginnen

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Die sanierte Staatsoper Unter den Linden wird im
Herbst lediglich in Etappen eröffnet. Derzeit liefen mit allen
Beteiligten Abstimmungen, sagte Berlins Stadtentwicklungssenatorin
Katrin Lompscher (Linke) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Diese
erfolgten „mit dem Ziel, eine schrittweise Eröffnung ab Herbst
sicherzustellen“. Die Gespräche lägen in den letzten Zügen. „Sobald
sie abgeschlossen sind, wird die Öffentlichkeit informiert.“ Schon in
den vergangenen Tagen waren Probleme beim Neustart der Staatsoper
deutlich geworden. Intendant und Regisseur Jürgen Flimm hatte zuletzt
immer wieder den 3. Oktober als Eröffnungstermin genannt. Das
Opernensemble soll in der Sommerpause vom Schiller-Theater zurück in
die Staatsoper ziehen. In der vergangenen Woche wurde überraschend
bekannt, dass ein für den 14. Oktober geplanter Gastauftritt des
Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks wegen behördlicher
Auflagen verschoben werden musste. Aus Opernkreisen ist zu hören,
dass es nach der Eröffnungswoche ab 3. Oktober wieder geschlossen
wird. Der reguläre Spielbetrieb soll Anfang Dezember beginnen. Die
Eröffnung der Staatsoper hat sich bereits mehrmals verzögert, die
Bauzeit liegt jetzt bei sieben Jahren. Statt 239 Millionen Euro wird
die Renovierung am Ende rund 400 Millionen kosten. 200 Millionen Euro
kommen vom Bund, anfallende Mehrkosten muss Berlin allein tragen.

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