BERLINER MORGENPOST: Vertrauen in die Justiz schwindet / Kommentar von Jens Anker

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Es ist wie überall in der Verwaltung: Auch in der
Justiz fehlen Richter, Staatsanwälte und Vollzugsbeamte. Das führt
dazu, dass Verfahren lange dauern – weil die Strafkammern und
Amtsgerichte zwischen den Aktenbergen untergehen. Die Zeiten des
„Sparen bis es quietscht“ sind zwar vorbei, der Personalmangel aber
noch lange nicht behoben. Für die Justiz stellt sich das Problem auf
zweierlei Ebenen dar. Richter und Staatsanwälte lassen sich für die
neu geschaffenen Stellen zwar ausreichend finden, bei den
nachgeordneten Berufsgruppen wie den Vollzugsbediensteten oder
Rechtspflegern ist das nicht der Fall. So steht zu befürchten, dass
sich an den langen Verfahrensdauern auch in Zukunft kaum etwas ändern
wird. Das ist allerdings dem Vertrauen in die Justiz nicht zuträglich
– und äußerst bedauerlich.

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Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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