Bremens Polizeipräsident befürwortet wissenschaftliche Untersuchung von Rechtsextremismus bei der Polizei

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Bremens Polizeipräsident Lutz Müller hat sich für eine wissenschaftliche Untersuchung zu rechtsextremen und rassistischen Einstellungen innerhalb der Polizei ausgesprochen. Angesichts der bundesweiten Häufung von Fällen könne inzwischen nicht mehr von Einzelfällen gesprochen werden, sagte Müller im Interview mit dem Bremer WESER-KURIER (Sonntagausgabe). Man müsse sich auch strukturell mit diesem Thema befassen. Wichtig sei die Zielrichtung einer solchen Untersuchung: Es könne nicht allein um die Frage gehen, wie konservativ, wie radikal oder wie rassistisch Polizisten eingestellt seien. Vielmehr müsse danach geforscht werden, wo die Ursachen für eventuelles Fehlverhalten lägen. Nur so hätte die Polizei Ansatzpunkte für unmittelbare Maßnahmen. Auch die Einsetzung eines unabhängigen Polizeibeauftragten sowohl als Anlaufstelle für Bürger, die sich über die Polizei beschweren wollen, als auch als Ansprechpartner für Polizisten selbst, würde Bremens Polizeiführung ausdrücklich begrüßen.

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