Britisches Unternehmen siedelt sich in Brandenburg an

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„Brandenburg entwickelt sich für britische Firmen zu einem immer attraktiveren Investitionsstandort. Im vergangenen Jahr hat Großbritannien mit vier Ansiedlungen bereits die Spitzengruppe der internationalen Investitionen im Land angeführt. Mit Isansys wird die Wirtschaft im Land noch ein Stück internationaler. Diese Entwicklung ist gut für den Standort Brandenburg“, erklärte der Minister für Wirtschaft und Energie, Albrecht Gerber. Minister Gerber hatte gemeinsam mit der WFBB im vergangen Oktober in London Gespräche mit britischen Mutterhäusern geführt, darunter mit dem CEO von Isansys Lifecare Ltd., Keith Errey.

„Wir freuen uns, dass wir mit Isansys ein High-Tech-Unternehmen der Gesundheitswirtschaft für Brandenburg gewinnen konnten. Mit seiner innovativen Patienten-Dienstleistung stärkt Isansys die Gesundheitswirtschaft im Land. Wir werden auch die weitere Entwicklung des Unternehmens am Standort gerne mit unseren Services zur Wirtschafts- und Arbeitsförderung unterstützen“, sagte WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt. Aktuell sind der WFBB 28 britische Unternehmen – inklusive Isansys – in Brandenburg bekannt. Damit zählt Großbritannien zu den Top 10 der internationalen Investoren im Land.

Isansys siedelt sich in Potsdam auf dem Gelände des Ernst-von-Bergmann-Klinikums an. „Wir haben uns nach der Brexit-Entscheidung in Deutschland umgeschaut. Das Brandenburger Gesamtpaket hat uns überzeugt. Wir sehen gute Chancen, von hier aus wirtschaftlich erfolgreich agieren zu können“, betonte Isansys-Geschäftsführer Michael Heinlein.

Isansys bietet mit der „Patient Status Engine“ eine innovative Lösung für die kontinuierliche Echtzeit-Vitaldatenüberwachung zum Gesundheitszustand eines Patienten an. Damit lässt sich nach Unternehmensangaben im Vergleich zu herkömmlichen Methoden deutlich früher erkennen, ob die Behandlung anschlägt. Die kabellose Lösung gibt Menschen jeden Alters mehr Bewegungsfreiheit, funktioniert ortsunabhängig und kann über Schnittstellen integriert werden. Sie eignet sich für Krankenhäuser, den telemedizinischen Einsatz, die ambulante und stationäre Pflege, die Erstversorgung bei Großunfällen oder im Katastrophenschutz.

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